Rezension

Wo das Dunkel schläft

Titel Wo das Dunkel schläft
Reihe Raven Boys
Band 4. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Sandra Knuffinke & Jessika Komina
Illustrator
Verlag Script5
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch
Preis 19,95€
Seitenzahl 480 Seiten
Bewertung
Wo das Dunkel schläft
Wo das Dunkel schläft

Als ich den Abschlussband der Raven Boys Wo das Dunkel schläft zur Hand nahm, war ich noch nicht bereit dazu, diese Reihe ziehen zu lassen. Nach dem Lesen bin ich froh, den Sprung dennoch gewagt zu haben. Warum, liest du hier:

Kennst du diese Bücher, die man so gerne liest, dass man sie einfach nicht beenden möchte? So ging es mir mit den Raven Boys. Ich mochte den magischen Plot, die tollen Figuren und das atmosphärische Setting einfach zu gerne, um schon Abschied zu nehmen. Doch mit jeder Seite, jedem Band und jedem Fund wurde die Neugier größer: Wie geht diese Geschichte wohl aus? Also blieb mir gar nichts anderes übrig, als den Abschlussband Wo das Dunkel schläft endlich zu lesen.

Mit Wo das Dunkel schläft schließt sich der Kreis um die Raven Boys

Schon von der ersten Seite an wirkt Wo das Dunkel schläft ein wenig anders als seine drei Vorgänger. Denn schon von Anfang an ist klar, dass sich mit diesem Buch ein Kreis schließt. Neben der unterschwelligen bedeutungsschwangeren Tiefe lies das gewohnte Raven-Boys-Gefühl zum Glück nicht lange auf sich warten und sorgte so dafür, dass ich nur so durch das Buch flog. Einen wichtigen Anteil daran hatten natürlich auch Blue, Gansey, Adam und Roran – und ich kann dir sagen, dass ich sie alle in mein Leserherz geschlossen habe. Die Entwicklungen, die sie im Laufe der Bücher durchlebt haben, findet im Abschlussband seinen Höhepunkt. Einige Figuren offenbaren neue Facetten, die sie noch menschlicher werden lassen.

Wo das Dunkel schläft ist ein rundum gelungener Abschlussband

Letzte Teile von Reihen zu lesen, ist immer eine kritische Angelegenheit: Oft ist man als Leser nicht bereit, die Figuren ziehen zu lassen. Entsprechend nervös war ich, als ich Wo das Dunkel schläft zu lesen begann. Jetzt – unmittelbar nach dem Beenden des Buchs – kann ich dir versichern: Es ist gut, dass ich dieses Buch endlich gelesen habe. Denn meine Neugierde auf das Ende der Suche nach Glendower ist endlich befriedigt.

So schwer es mir zu Beginn auch viel, das Buch zur Hand zu nehmen, so wenig konnte ich es, einmal angefangen, wieder aus der Hand legen. Wo das Dunkel schläft entwickelt nach gut 100 Seiten einen extremen Sog, führt den Spannungsbogen des dritten Teils weiter aus und nimmt uns mit auf eine letzte phantastische Reise, deren Ende die Erfüllung nicht nur einer Vorhersage und Bestimmung ist. Dabei ist der letzte Teil unfassbar emotional: Er hat mich traurig und im nächsten Moment wieder glücklich gemacht, nur um mich dann wieder hoffen und bangen zu lassen. Und am Ende? Am Ende bin ich froh, diesen Abschlussband gelesen, den letzten Abschnitt der Reise mit Blue und ihren Raven Boys gegangen zu sein.

Denn das Ende von Wo das Dunkel schläft hat für mich einfach gepasst: Geheimnisse wurden gelüftet, Fragen beantwortet und – zumindest das eine oder andere – Mysterium aufgeklärt. Der Ausblick, den es in Form eines Prologs gibt, hat mich vollkommen versöhnt und lässt mich die Raven Boys mit einem guten Gefühl verlassen.

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