Rezension

Was die Spiegel wissen

Titel Was die Spiegel wissen
Reihe Raven-Boys-Cycle
Band 3. Band
Autor Maggie Stiefvater
Übersetzer Jessika Komina, Sandra Knuffinke
Illustrator
Verlag Script5
Erschienen als Hardcover
Genre Historischer Roman
Preis 18,95€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Was die Spiegel wissen
Was die Spiegel wissen

2020 ist das Jahr, in dem ich viele vor Jahren begonnene und heißgeliebte Reihen beenden werde. So auch die Raven Boys. Nachdem ich Wen der Rabe ruft und Wer die Lilie träumt liebte, musste ich jetzt endlich auch Was die Spiegel wissen lesen und der Geschichte rund um Blue, die Raven Boys und dem schlafenden König auf den Grund gehen.

Die Handlung von Was die Spiegel wissen startet nach dem fiesen Cliffhanger von Band zwei einige Monate später. Die Situation hat sich nicht verändert, im Gegenteil: Blue ist immer noch verzweifelt auf der Suche und schwankt zwischen Wut, Angst und Hoffnungslosigkeit. Man hat das Gefühl, auf der Stelle zu treten und einfach nicht weiterzukommen. Ich empfand das aber keineswegs als negativ, sondern passend. Denn genau so muss sich Blue fühlen. Auch atmosphärisch ist der dritte Band der Raven Boys ein wenig düsterer, beinahe schon melancholisch.

Neue Antagonisten bringen frischen Wind in Was die Spiegel wissen

Gerade am Anfang ist die Geschichte aufgrund der Situation rund um Maura ein wenig ruhiger und langsamer. Das Gefühl, nicht voranzukommen findet sich so nicht nur in Blues Gedanken und Gefühlen und der Atmosphäre wider, sondern auch im Tempo der Geschichte. Während es also ruhiger bei den Raven Boys zugeht, treten mit Colin Greenmantle und dessen Frau Piper neue Antagonisten auf den Plan, die unseren Protagonisten das Leben schwermachen. Greenmantle gefällt mir als Figur außerordentlich gut. Er ist eine interessante Figur, die einiges zu bieten hat. Piper hingegen sollte man keinesfalls unterschätzen.

In der zweiten Hälfte des Romans nimmt die Handlung richtig Fahrt auf

Nach dem ruhigeren Start nimmt die Handlung von Was die Spiegel wissen in der zweiten Hälfte richtig an Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich und es geschehen so einige unerwartete Dinge, die ich partout nicht hätte voraussehen können. Dabei gehen Blue und ihre Jungs dem Ende in großen Schritten entgegen. Man spürt auf jeder Seite die magisch-mystische Atmosphäre, die stellenweise für Gänsehautmomente sorgt. Die magische Welt rund um Glendower und Cabeswater ist immer wieder Thema und bleibt trotz aller Entschlüsselungsversuche von Gansey ein verwirrendes und absolut magisches Konstrukt. Ich muss zugeben, dass ich sehr gespannt bin, wie Maggie Stiefvater Cabeswarter im finalen Band erklären wird.

Nicht nur die Suche nach Glendower kann Fortschritte aufweisen, auch die Protagonisten Blue, Gansey, Adam und Ronan entwickeln sich weiter. Hier fand ich die Entwicklung aller Figuren gleichermaßen spannend, da sie sich alle in unterschiedliche Richtungen entwickeln. Ich bin auch hier gespannt, wie diese Entwicklung weitergehen wird.

Insgesamt liest sich Was die Spiegel wissen ein wenig wie ein Übergangsband. Zu Beginn hat man ein wenig das Gefühl der „Ruhe vor dem Sturm“, nur um dann am Ende des Romans von einem noch fieseren Cliffhanger zurückgelassen zu werden. Ich bin schon unfassbar gespannt, wie die Geschichte um Blue, Gansey und Co ausgeht und welche Verluste wir durchleben werden.

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