Rezension

Opal – Schattenglanz

Titel Opal – Schattenglanz
Reihe Obsidian-Reihe
Band 3. Band
Autor Jennifer L. Armentrout
Übersetzer Anja Malich
Illustrator
Verlag Carlsen
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy, YA
Preis 19,99€
Seitenzahl 464 Seiten
Bewertung
Opal - Schattenglanz
Opal – Schattenglanz

Nachdem ich mit Onyx die Obsidian-Reihe nach 4 Jahren endlich wieder zur Hand genommen hatte, konnte ich nicht anders, als den bereitliegenden dritten Band Opal – Schattenglanz direkt zu lesen. Ob der dritte Band halten kann, was die ersten beiden Bände versprechen?

Ich muss euch ganz ehrlich sagen, dass die Obsidian-Reihe nicht nur eine meiner liebsten Reihen ist, sondern auch eine wahnsinnige Erwartungshaltung bei mir aufgebaut hat. Denn die ersten beiden Teile Obsidian und Onyx konnten mich vollkommen von sich überzeugen. Vor allem das Ende von Onyx, das zwar weniger ein Cliffhanger war, ließ bei mir so viele Fragen offen, dass ich einfach direkt zu Opal – Schattenglanz greifen musste.

Auch in Opal – Schattenglanz konnten mich Katy und Daemon wieder von sich überzeugen

Während ich in Onyx stellenweise so meine Problemchen mit Katy hatte, hatte sie in Opal – Schattenglanz wieder meine gesamte Sympathie. Dies lag größtenteils an ihrer charakterlichen Entwicklung. Daemon, der mit jedem Kapitel und Band immer weniger abweisend Katy gegenüber war, offenbart in diesem Teil endlich mal seine emotional-gefühlvolle Seite. Das Ergebnis sind unzählige süße und niedliche Szenen, in denen ich einfach schmachtend vor meinem Buch saß. Das romantische Leserherz ist hier definitiv auf seine Kosten gekommen.

Opal – Schattenglanz überzeugt durch seinen Plot und die Wendungen

Nachdem Dawson zum Ende des zweiten Teils überraschend wieder auf der Bildfläche erscheint, eröffnen sich dadurch eine Menge Möglichkeiten. Zum einen erfahren wir als Leser gemeinsam mit Katy mehr über die Lux und ihre Kräfte, zum anderen werden zuvor offen gebliebene Fragen endlich zufriedenstellend beantwortet. Doch Opal – Schattenglanz wäre kein echter Armentrout, wenn auf eine beantwortete Frage nicht drei neue und auf jedes gelöste Problem zwei weitere entstehen würden. Denn während Dawson nun endlich wieder Zuhause ist, muss sich unser liebstes Duo nicht nur mit einem rachsüchtigen Lux und der Suche nach seiner Seelenverwandten, sondern auch mit einem Verräter und der Preisgabe ihres Geheimnisses zu kämpfen. Also mit anderen Worten: Opal – Schattenglanz strotzt nur so vor spannenden und überraschenden Wendungen.

Die wohl größte, spannendste und (ehrlich gesagt) unschönste Wendung ist direkt zum Ende des Romans. Denn Jennifer L. Armentrout beherrscht das Cliffhangerschreiben wie keine andere und hat mich regelrecht verzweifelnd zurückgelassen. Ihr glaubt, das Ende von Obsidian ist fies? Dann lest das Ende von Opal – Schattenglanz. Denn dieses Ende ist nicht nur unfassbar gemein, sondern auch herzzerreißend.

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