Rezension

Spinnentanz – Elemental Assassine 2

Titel Spinnentanz – Elemental Assassine 2
Reihe Elemental Assassine
Band 2. Band
Autor Jennifer Estep
Übersetzer Vanesse Lamatsch
Illustrator
Verlag Piper Verlag
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Fantasy
Preis 12,00€
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Spinnentanz - Elemental Assasine 2
Spinnentanz – Elemental Assasine 2

Wer meinen Blog bereits eine Weile kennt, weiß von meiner Buchliebe zu Jennifer Estep. Ihre Frost-Reihe habe ich abgöttisch geliebt und auch ihre Elemental Assassin-Reihe konnte mich mit dem ersten Band überzeugen. Da der zweite Teil Spinnentanz gefühlt bereits seit Ewigkeiten im meinem TBR schlummerte, war es höchste Zeit, den Folgeband zu lesen.

Als ich vor einer Weile auf der Suche nach dem nächsten Buch für meine alltäglichen Arbeitsbahnfahrten suchte, stolperte ich über Spinnentanz. Nach Der Mann, der zu träumen wagte, sollte ein wenig Action genau das richtige für mich sein. Und – wie nicht anders zu erwarten war – konnte Spinnentanz mich mitreißen und gefangen nehmen. Ein großes Lob an Jennifer Estep: Selbst nach fünf Jahren Pause, die unfassbarer Weise zwischen der Lektüre von Band 1 und 2 bei mir liegen (Schande über mein Haupt), war ich nach wenigen Seiten wieder mitten im Geschehen und sah die wichtigsten Ereignisse des ersten Bands wieder vor meinem inneren Auge.

Spinnentanz überzeugt auch im zweiten Band mit einer faszinierenden Protagonistin

In meiner Rezension zum ersten Band schrieb ich über Gin, dass mir Gin aufgrund ihres Charakters mit jeder Seite sympathischer wurde und dass sie eine Frau ist, die weiß, was sie will. Nach Band zwei kann ich diese Aussage um einige Kernpunkte erweitern, denn in Spinnentanz lernen wir Gin von einer anderen, privateren Seite kennen. Einer Seite, die von Loyalität, Familiensinn und einem tiefschürfenden Wunsch nach Liebe geprägt ist, die im krassen Gegensatz zu ihrer Persönlichkeit als Auftragskillerin steht – die ihr nach all den Jahren in Fleisch und Blut übergegangen ist.

In Liebesdingen geht es im zweiten Band gewohnt heiß her, und sorgt für den einen oder anderen erotischen Moment aber auch für einiges Drama. Doch das eigentliche Element der Handlung, von dem ich euch nicht zu viel verraten möchte, stand immer deutlich im Vordergrund. Jennifer Estep hat es so geschafft, die Charakterzüge ihrer Protagonistin konsequent auf Plotebene umzusetzen. Was jetzt ein wenig hochtrabend klingt, ergibt Sinn, sobald man das Buch gelesen hat. Denn Gin steht häufig vor Entscheidungen, die ihren weiteren Lebensweg beeinflussen und entscheidet sich stets ihrem Charakter entsprechend.

Auch der Plot in Spinnentanz hat einiges zu bieten

Nach den brutalen Ereignissen am Ende von Spinnenkuss brachten Gin dazu, ihr Leben drastisch einzuschränken. Diese Änderungen spielen stark in Spinnentanz ein, da sich Gin nun aufs Neue in ihrem Leben einrichten muss. Und das gelingt ihr nicht immer ganz so gut. Der Haupthandlungsstrang bringt Gin nicht nur dazu, uns als Leser mehr über ihre Vergangenheit zu offenbaren, sondern auch einen anderen Weg einzuschlagen. Der Weg dorthin war spannend nachzuverfolgen und wirkte gut motiviert. Ich bin gespannt, wie es im dritten Band der Reihe weitergeht. Nichtsdestotrotz geht es in Spinnentanz gewohnt actionreich zu. Auch die Fantasyseite der Reihe wird gut in die Handlung integriert.

Einen kleinen Wermutstopfen gibt es allerdings…

So sehr mich die kurzen Wiederholungen und Zusammenfassungen am Anfang auch abgeholt haben, so störend empfand ich sie ab der Mitte des Buchs. So wurde mehrfach die zugrundeliegende Thematik zwischen Gin und dem Detective wiederholt, aber auch Aspekte von Gins aktuellem Lebenswandel wurden wieder und wieder betont. An einigen Stellen habe ich die Zusammenfassungen schlicht überlesen und mit dem nächsten Abschnitt weitergemacht. Hier hätte ein wenig mehr Straffung der Handlung gutgetan.

Trotzdem konnte mich Spinnentanz überzeugen und beim Lesen richtiggehend fesseln. Die Lust auf den dritten Band ist groß. Habt ihr die Elemental Assassin-Reihe gelesen? Schreibt’s mir in die Kommentare!

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