Rezension
Im Wasser sind wir schwerelos
Bücher, die einen noch lange nach dem letzten Satz begleiten, sind selten. Im Wasser sind wir schwerelos von Tomasz Jedrowski ist eines davon.
Bücher, die einen noch lange nach dem letzten Satz begleiten, sind selten. Im Wasser sind wir schwerelos von Tomasz Jedrowski ist eines davon.
Magische Internate üben auf mich eine ganz besondere Anziehungskraft aus, zumindest zwischen Buchdeckeln. Als ich also von der Black Bird Academy gehört habe, einer dunklen Schule zur Ausbildung von Exorzisten, war klar: Das muss ich lesen. Stella Tack hat mich mit dem Auftakt sofort gepackt, auch wenn sich die Trilogie leider nicht ganz in die Richtung entwickelt hat, die ich mir erhofft hatte.
Es gibt Bücher, die man lesen muss. Eine Hymne an das Leben wechseln von Gisèle Pelicot ist eines davon.
Was wäre, wenn deine Verlobte kurz vor der Hochzeit ein Foto dreier Leichen auf den Tisch legt und sagt: Das habe ich getan? Das Mädchen aus Brooklyn von Guillaume Musso startet genau mit diesem Einstieg, der mich sofort gepackt hat. Leider konnte das Buch dieses Potenzial am Ende für mich nicht ganz ausschöpfen.
Hallo ihr Lieben, willkommen zum Lesemonat Juni 2026!
Wo, bitte, ist die Zeit denn geblieben? Die ersten sechs Monate des Jahres sind schon wieder rum, unfassbar. Aber: Die Zeit fliegt ja bekanntlicherweise, wenn man schöne Dinge tut. Und lesen gehört für mich definitiv dazu. Was ich so alles gelesen, gekauft und geschrieben habe, lest ihr in meiner neuen Monatsstatistik!
War es ein Unfall oder ein geplanter Mord? Mit dieser Frage hat mich Allein gegen die Lüge von Alex Finlay von Anfang bis Ende nicht losgelassen.
Prag, Gargoyles, Vampire und eine Enemies-to-Lovers-Geschichte, die sich über drei Bände entfaltet: Für mich ein super Rezept für eine faszinierende Romantasy-Trilogie. Und die Stone Beasts-Trilogie von Raywen White hat mich nicht enttäuscht.
Die Mühlen-Reihe von Barbara Erlenkamp mochte ich bereits sehr, weil sie eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre, sympathische Figuren und eine Geschichte zu bieten hatte, bei der man einfach abschalten kann. Die kleine Pension im Weinberg liefert genau das und war als Hörbuch wieder super atmosphärisch, toll gesprochen und angenehm kurzweilig.
Ich finde es immer schön, wenn Geschichten in Deutschland spielen. Und noch schöner, wenn sie sich dabei mit einem Stück neuerer Geschichte beschäftigen. Gerade dann, wenn die Themen nicht der Zweite Weltkrieg oder das Naziregime sind. Die DDR als historischer Hintergrund hat mich in Die Sturmrose sofort neugierig gemacht, und Corinna Bomann hat das Thema wirklich gut umgesetzt.