Rezension

The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln

Titel The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln
Reihe The Blinds
Band 2. Band
Autor Emma Marten
Übersetzer
Illustrator
Verlag BoD
Erschienen als E-book und Taschenbuch
Genre Dystopie, Jugendbuch
Preis 4,99€ (E-Book [RE] Werbung), 12,99€ Taschenbuch
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung
The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln
The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln

Nachdem ich The Blinds – Es ist nur ein Spiel, also spiel! von Emma Marten im Zuge einer Lovelybooks Leserunde verschlungen und geliebt habe, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln lesen würde. Als die Autorin Emma Martens auf mich zukam und mich bat, den zweiten Band der Dilogie vorab zu lesen, muss ich einfach Ja sagen!

Die Handlung von Band zwei knüpft unmittelbar am Cliffhanger des ersten Bands an, sodass man zwar unmittelbar in die Handlung geworfen wird, dafür aber auch direkt wieder mitten im Geschehen einsteigt. Was ich bereits zu Beginn von Band zwei sehr gut finde: Die Spannung aus dem ersten Band wird nahtlos weitergeführt und weiter ausgebaut. Ich bin ziemlich schnell wieder in den Sog der Blinds geraten und musste unbedingt erfahren, wie die Geschichte um Riley endet.

Riley konnte mich mit ihrer Art wieder begeistern!

Riley als Protagonistin hat für mich immer noch eine Sonderstellung für mich. Denn sie ist sich ihrer selbst, ihrer Meinung und Werte bewusst. Zwar verändert sie sich während der Blinds und hadert mit der einen oder anderen Entscheidung, was nachvollziehbar ist. Für mich macht Riley einen dennoch sehr gradlinigen Eindruck, der mir imponiert hat. Ihre Entwicklung, die sie vor allem gegen Ende des zweiten Teils durchlebt, war für mich sehr realistisch. Sie wird erwachsener, reifer und verliert dennoch nicht ihre ganz persönlichen Charakterzüge. Die anderen Figuren wie Duke und Rory konnten mich ebenfalls schwer begeistern. Man spürt, dass sie alle mit Liebe konstruiert sind, dass sie ihre Ecken und Kanten haben und nach realistischen Maßstäben geformt wurden.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die unterschiedlichen Handlungsstränge gegen Ende immer mehr ineinanderliefen, dass Intrigen sehr gezielt eingesetzt wurden und sich perfekt ins große Ganze einfügten. Vor allem der Abschnitt mit den Rebellen und einige der Rückblenden haben mir ganz schön zu schaffen gemacht. Mit anderen Worten: sie sind mir ziemlich an die Nieren gegangen, da hier einiges über Rileys Vergangenheit bekannt wird, mit dem ich so nicht gerechnet hatte. Das Buch hat es emotional richtig in sich.

Die Blinds selbst treten im zweiten Band ein wenig an den Rand der Handlung, was ich nicht schlecht fand. Denn der Fokus verschiebt sich immer mehr auf die Probleme der utopischen Gesellschaft, deren Teil Riley und die Blinds sind. Besonders die Problematik der Zweiklassengesellschaft und die Rebellen rücken in den Vordergrund. Ich persönlich fand diese Handlungsstränge enorm spannend.

The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln lässt keine Lesewünsche offen

Alles in allem bin ich unfassbar glücklich und froh, dass ich Rileys Reise vorab lesen und miterleben durfte. The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln ist ein würdiger Nachfolger und führt alle offenen Handlungsstränge gekonnt zusammen. Der zweite Band ist spannend, hochgradig emotional und wartet mit einem umwerfenden Ende auf. Ein herzliches Dankeschön an Emma Marten für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von The Blinds – Spiel nicht nach ihren Regeln.

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