Rezension

Sturmtochter – Für immer verboten

Titel Sturmtochter – Für immer verboten
Reihe Sturmtochter-Reihe
Band 1. Band
Autor Bianca Iosivoni
Übersetzer
Illustrator
Verlag Ravensburger Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Young Adult, Dystopie
Preis 14,99€
Seitenzahl 480 Seiten
Bewertung
Sturmtochter – Für immer verboten
Sturmtochter – Für immer verboten

Geschichten mit Menschen, die die Elemente beherrschen, faszinieren mich nicht erst seit Avatar – Herr der Elemente. Umso begeisterter war ich, als sich Sturmtochter – Für immer verboten nicht nur als Roman mit Elementebändigern herausstellte, sondern auch noch super geschrieben, spannend und absolut fesselnd war.

Sturmtochter – Für immer verboten besticht mit einem faszinierenden Plot

Die Plotidee von Sturmtochter – Für immer verboten hatte mich direkt von sich überzeugt. Menschen, die die Elemente kontrollieren können, eine junge Frau, die Jagd auf Elementare macht und schottische Clans, die einander bekämpfen, Intrigen und eine bittersüße Liebesgeschichte á la Romeo und Julia – all das sorgte dafür, dass ich das Buch nicht mehr aus den Händen legen wollte und nun sehnlichst auf den Folgeband warte.

Doch ein guter Plot alleine macht noch kein gutes Buch aus. Auch Figuren und Schreibweise müssen passen. Gut, dass Ava eine wundervolle Protagonistin ist. Sie ist stark, dickköpfig, talentiert und stark, was mir besonders gut gefallen hat. Sie bittet nicht gerne um Hilfe, sondern will die Dinge aus eigener Kraft schaffen. Dass sie nachts teilweise alleine auf die Jagd nach Elementaren geht, drückt ihren Charakter vollkommen aus. Dadurch wurde mir Ava direkt sympathisch. Auch die Tatsache, dass Ava eine toughe junge Frau ist, die für sich selbst einstehen kann und nicht auf die erste große Liebe wartet, hat mir imponiert. In Sturmtochter – Für immer verboten steht eine weibliche Figur im Vordergrund, die weiß was sie vom Leben will. Der geheimnisvolle Lance, der sie bei der Jagd nach Elementaren unterstützt, konnte mich ebenfalls begeistern. Generell merkt man jeder Figur an, dass sie liebevoll konstruiert wurde, um eine spezifische Rolle in der Geschichte zu spielen.

Der erste große Plottwist der Handlung lässt nicht lange auf sich warten und ist in meinen Augen auch nicht sonderlich überraschend. Allerdings werden dadurch weitere Handlungsstränge angestoßen, die im Laufe der Handlung eine eigene Dynamik entwickeln und mich in einen Lesesog gezogen haben, dem ich nicht widerstehen wollte. Die Handlungsstränge um die Elementeclans fand ich ebenfalls sehr faszinierend. Denn man spürt, dass sich die Autorin ausführlich mit der Geschichte der schottischen Clans auseinandergesetzt hat, um ein möglichst authentisches Bild zu schaffen. Auch die Landschaftsbeschreibungen sind sehr detailliert – so detailliert, dass ich unbedingt nach Schottland reisen möchte.

Ich denke, ihr merkt es: Ich bin vollkommen begeistert von Sturmtochter – Für immer verboten. Hintergrundidee, Handlung, Figuren, alles passt. Die Liebe der Autorin zu ihrer Geschichte ist auf jeder Seite spürbar. Vor allem Ava und die Hintergrundidee es Elementebändigens haben es mir angetan, sodass ich die Tage zähle, bis Band zwei endlich erscheint.

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