Rezension

Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen

Titel Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen
Reihe Cecilia-Reihe
Band 1. Band
Autor Anna Nigra
Übersetzer
Illustrator
Verlag ATAV Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Young Adult, Dystopie
Preis 13,99€ [RE] WERBUNG
Seitenzahl 394 Seiten
Bewertung
Cecilia - Wenn die Sterne Schleier tragen
Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen

Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen kann nicht nur mit einem zauberhaft schönen Cover punkten, sondern weiß auch durch eine fesselnde Story zu begeistern.

Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen – Endlich mal eine Dystopie, die in Europa spielt!

Wer meine Dystopiephase mitbekommen hat, weiß, wie sehr ich die ersten drei Bände der Selection-Reihe mag. Generell sind gut gemachte Dystopien mit monarchischem Herrschaftssystem gern gesehene Gäste. Bislang hatte ich nur immer ein kleines Problem mit dem Setting: Keine der Dystopien spielte in Europa! In Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen ist das allerdings anders. Denn die Protagonistin Cecilia soll den Kronprinzen von Europa heiraten. Allein dieser Punkt machte mich bereits beim Lesen des Newsletters so neugierig, dass ich das Buch als Rezensionsexemplar anfragen musste. Und vorab: Ich habe es nicht bereut.

Dass das Buch in Europa spielt, ist dezent in die gesamte Handlung eingebaut. Diese ist hauptsächlich in Wien verortet, der Hauptstadt des Königreichs Europa. Aber auch andere Städte wie London finden im Laufe der Handlung Erwähnung, sodass mich bereits das Setting überzeugen konnte. In Kombination mit wirklich schönen und detaillierten, aber nicht zu ausschweifenden Beschreibungen konnte ich mir ein gutes Bild der Handlungsorte und Personen machen.

Der Plot von Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen ist fesselnd und endet in einem Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht

Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen wäre keine Dystopie, wenn es nicht auch Rebellen und Probleme gäbe. Wie auch in anderen Romanen mit Rückbesinnung auf monarchische Systeme gibt es auch im geeinten Königreich Europa Probleme. Diese werden im Verlauf der Handlung unterschwellig eingebaut, sodass wir uns als Leser immer auf demselben Wissensstand bewegen wie Cecilia, die zu Beginn der Handlung nichts von Aufständen ahnt. Dies liegt vielmehr an der Politik des Königshauses als an Cecilias Charakter, die durchaus aufgeweckt und interessiert ist. Dadurch entwickelte sich mit dem politischen Konflikt im Verlauf der Geschichte ein Handlungsstrang, der im Auftaktband für Spannung sorgte und im Folgeband vermutlich noch für einiges an Aufruhr sorgen wird – gerade in Hinblick auf das Ende von Band eins.

Cecilia selbst habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Sie steht ihrer Hochzeit mit dem Kronprinzen Noran sehr skeptisch gegenüber, ist sich aber auch ihrer Verantwortung bewusst. Gerade der letzte Punkt ist eine Eigenschaft, die ich im Verlauf des Romans öfter an Cecilia entdecken konnte. Zudem ist sie eine zielstrebige Person, die einerseits genau weiß, was sie vom Leben erwartet und dies auch durchzusetzen vermag, zum anderen weiß sie auch sehr genau, was von ihr erwartet wird. Auch Noran ist eine sehr lebendig gezeichnete Figur, wenn gleich er für mich nicht dieselbe Tiefe wie Cecilia oder sein jüngerer Bruder Elias hatte. Noran ist der nette Junge von nebenan, pflichtbewusst, warmherzig und sensibel. Sein Bruder hingegen ist frech, ein wenig vorlaut und charmanter als es ihm gut tut. Die Beziehungen zwischen den dreien empfand ich als sehr realitätsnah, da sich Cecilia nicht auf den ersten Blick Hals über Kopf verliebt. Die restlichen Figuren sind ebenso liebevoll gestaltet und fügen sich stimmig ins Gesamtbild ein. Gerade die Königin und Cecilias Onkel sorgten bei mir für den einen oder anderen Moment, in dem ich mich fragte, was wirklich hinter ihnen steckt.

Ich denke, ihr merkt es mir an, dass ich beim Lesen großen Spaß hatte. Das Buch konnte mich mit seiner Schreibweise, dem tollen Setting und den realistischen Handlungssträngen voll von sich überzeugen. Cecilia als Protagonistin habe ich sehr gerne begleitet und warte nach dem Cliffhanger des ersten Teils nun sehnsüchtig auf die Fortsetzung. Ich danke dem A TREE & A VALLEY-Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Cecilia – Wenn die Sterne Schleier tragen ist.

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