Rezension

Selection Stories – Liebe oder Pflicht

Titel Selection Stories – Liebe oder Pflicht
Reihe Selection
Band Zusatzband
Autor Kiera Cass
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre YA, Jugendbuch, Dystopie, Romance
Preis 7,99€
Seitenzahl 272 Seiten
Bewertung .....

Selection Stories – Liebe oder Pflicht in drei Worten?

Interessant, Perspektivwechsel, Hintergrundwissen.

Wie ist das Cover?

Das Cover ist genauso schön, wie die übrigen. Es scheint so, als wäre es ein Zoom des ersten Covers, sodass man das Gesicht von America näher sieht. Auf jeden Fall ist es passend und wunderschön gestaltet.

Wie war die Handlung?

Es gibt keine durchgängige Handlung. Es ist ja eine Kurzgeschichtensammlung, sprich eine Geschichte aus Maxons und eine aus Aspens Sicht. Zeitlich befinden wir uns in Nähe des ersten Teils der Reihe und erfahren das Casting aus Maxons Sicht. Ich persönlich, spreche mich ja für Maxon aus. Er ist mir wesentlich lieber als Aspen. Dieser Zusatzband hat neue Erkenntnisse zu bieten, und beantwortet einige Fragen. Ich fand es wirklich schön, die Geschichte mal aus der Sicht der beiden Jungs zu erfahren.

Wie waren die Figuren?

Ich bin ein großer Maxon-Fan. Umso mehr hat mich die Geschichte aus seiner Sicht gefallen. Ärgerlich ist nur, dass seine Geschichte 15 Seiten kürzer ist, als Aspens. Ich bin kein Freund von Aspen. Er ist mir grundunsympathisch. Auch der Versuch, sich aufgrund seiner Sicht beliebter zu machen, hat nichts gebracht. Ich mag ihn nicht. Maxon näher kennenzulernen hat mir dagegen gefallen. Er ist ja auch in den Hauptbüchern ein wenig sensibler, doch hier konnte man ihn richtig kennenlernen. Das hat mir gefallen.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war genauso toll, flüssig und animierend wie in den restlichen Büchern. Ich habe also an diesem Punkt weder etwas zu meckern, noch hinzuzufügen. Einfach rundum glücklich.

Was war gut?

Ich bin ja ein Freund von Zusatzbüchern. Ich lese gerne Hintergrundwissen, Interviews und Stammbäume, so wie in Zusatzband Selection Stories – Liebe oder Pflicht. Die beiden Geschichten aus Sicht der Rivalen um Americas Liebe fand ich sehr erfrischend. Es ist gut, wenn man weiß, ob die eigenen Vermutungen, die man beim Lesen hat, wirklich stimmen oder nicht. Zudem macht es die Figuren greifbarer und festigt die Bindung zum Leser. So war es jedenfalls bei mir. Trotzdem kann ich Aspen immer noch nicht leiden.

Was war nicht so gut?

Ich habe nichts zu bemängeln. Lediglich die 15 Seiten Unterschied zwischen den Kurzgeschichten finde ich ärgerlich. Ich hätte gerne mehr von Maxon als von Aspen gelesen.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Ich finde beide Sichten außergewöhnlich. Es ist interessant zu wissen, was im Hintergrund so passiert, wie es den Figuren ergangen ist und welche Macht wer in Wirklichkeit hat. Dass das Casting kein Zufall ist, war von vorneherein klar, aber wie viel wirklich geplant ist, erfährt man nur so.

Kann ich Selection Stories – Liebe oder Pflicht weiterempfehlen?

An alle, die die Selection Reihe lieben. Und auch an alle, die damit anfangen wollen. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und konnte mich über jede neue Information freuen.

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