Rezension

Selection – Der Erwählte

Titel Selection – der Erwählte
Reihe Selection
Band 3. Band
Autor Kiera Cass
Verlag Sauerländer
Erschienen als Hardcover
Genre YA, Dystopie, Romance
Preis 16,99€
Seitenzahl 386
Bewertung .....

Selection – Der Erwählte in drei Worten?

Liebe, Entscheidung, Herrschaft.

Wie war die Handlung?

Es sind nur noch 4 Mädchen im Rennen. Die absolute Elite hat sich herausgebildet. Dabei sind die Gründe für den Verbleib der Mädchen im Rennen sehr unterschiedlich. America steht auf verlorenem Posten, vor allem da der König sie auf seiner persönlichen Abschussliste hat. Er lässt nichts unversucht, America aus dem Casting zu schmeißen. Doch America ist sich ihrer selbst nicht sicher. Und auch Maxon scheint zu schwanken.
Dennoch ziehen beide an einem Strang, als sich eine Möglichkeit bietet, um Maxons Stellung zu stärken.

Wie waren die Figuren?

Das Fiasko zwischen Maxon-Aspen-America spitzt sich zu. Allerdings nicht wegen der Männer, sondern wegen America. Sie ist sich ihrer Gefühle zwar sicher, will allerdings einen der beiden nicht loslassen. Das hat mich ziemlich gestört. Vor allem, da sich eine deutliche Veränderung abzeichnete, die alle außer America sehen konnten.
Vor allem das auf und ab der Beziehung von Maxon und America macht diesen Band aus. Ihre Beziehung steht im Vordergrund und alles dreht sich darum, wer dem anderen zuerst seine Gefühle offenbart. Zudem spielen Dinge wie Vertrauen und Hingabe eine Rolle, die nicht zu unterschätzen sind. Am liebsten hätte ich die beiden geschüttelt und ihnen den Kopf gerade gerückt.

Wie war der Schreibstil?

Ich liebe Kiera Cass‘ Schreibstil noch immer. Noch mehr liebe ich nur ihre Ideen für die Kleider der Mädchen. Ehrlich, diese Kleider müssen wunderschön sein. Die Geschichte lässt sich flüssig lesen, was nicht zuletzt auch an den spannungsgeladenen Teilen des Plots liegt.

Was war gut?

Die Beziehungen der Mädchen untereinander, zu Maxon, zum König und zur Königin stehen im Vordergrund. Zudem wurden machtpolitische Handlungen miteinbezogen, die einen wichtigen Einfluss auf die Gesamthandlung nehmen. Dadurch baut sich fernab des Castings und der endgültigen Entscheidung um die Krone und Maxons Herz Spannung auf.
Gut fand ich auch die Wendung, die kurz vor Schluss eintritt, sowie das Ende. Es ist einfach märchenhaft schön.

Was war nicht so gut?

Mir hat Americas Wankelmütigkeit nicht so gut gefallen. Ich kann ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen und sie haben auch wunderbar in die Geschichte gepasst, allerdings hätte ich mir für America gewünscht, dass sie in Bezug auf die beiden Männer in ihrem Leben schneller eine Entscheidung träfe. Das hätte ihr einiges an Ärger erspart. Ihre sture Art, die sie einzigartig und greifbar macht, hat sie sich selbst im Weg stehen lassen. Dennoch fand ich eben dies für die Handlung sehr zuträglich, da es den Leser mit America mitfiebern lässt.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Der dritte Band schafft es, sich von dem heiteren und leichten ersten Band loszusagen und eine bedeutungsschwere, tiefere Ebene zu erreichen. Die Geschichte spielt nun auf zwei Handlungsebenen und verknüpft diese geschickt miteinander.
Das Ende hat mir ebenfalls ausnehmend gut gefallen. Nach dem Gefühlschaos und der Achterbahnfahrt der vorangegangenen Seiten kam das Ende recht schnell, aber passend. Es gab eine einschneidende Veränderung, die allen Beteiligten hilft, ihre Situation und Entscheidungen in einem anderen Licht zu sehen.

Kann ich Selection – Der Erwählte empfehlen?

Wer die Reihe begonnen hat, muss sich unbedingt auch den dritten Band vornehmen. Die Selection neigt sich dem absoluten Ende zu, das mit Getöse um die Ecke kommt. Doch mit Band drei endet die Geschichte um Prinz Maxon und seine Auserwählte nicht.

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