Rezension

Selection – Die Elite

Titel Selection – Die Elite
Reihe Selection
Band 2. Band
Autor Kiera Cass
Verlag Sauerländer
Erschienen als Hardcover
Genre YA, Dystopie
Preis 16,99€
Seitenanzahl 384
Bewertung .....

Selection – Die Elite in drei Worten?

Gefühlsentwicklung, Zwiespalt, Rebellenangriffe.

Wie war die Handlung?

Die Reihen der Mädchen dünnen sich aus. Von den anfangs 35 Mädchen sind nur noch 26 übrig und werden immer weiter aussortiert. Je länger der Wettbewerb geht, desto näher kommen sich America und Maxon. Doch America ist hin und her gerissen. Aspen taktiert gegen Maxon und beeinflusst America wo er nur kann. Und America vertraut Maxon nicht vollständig. Dieser jedoch legt America die Welt zu Füßen.
Auch die Rebellenangriffe, die im ersten Band bereits Erwähnung fanden werden wichtiger für die Handlung. Zudem erfährt man einiges mehr über Maxons Kindheit und die Bürde, die er trägt.

Wie waren die Figuren?

America hat sich in ihrem Wesen kaum verändert. Zumindest nicht zum negativen. Sie wächst an jeder Situation im Palast und stellt ihren starken Charakter unter Beweis. Sie ist einfühlsam und voll Mitgefühl für Menschen, denen es schlechter geht als ihr. So hat sie eine besondere Bindung zu ihren Zofen und steht auch ihrer besten Freundin in einer schwierigen Situation bei.
Maxon wird mir immer sympathischer. Er hat viel für America übrig und wartet förmlich nur auf ein Zeichen von ihr. Zudem hatte er eine harte Kindheit und seine Beziehung zu seinem Vater ist keine gesunde. Er weiht America in sein Geheimnis ein und ihre Bindung wird enger.
Aspen hat mir immer noch nicht zugesagt. Er taktiert immer mehr und versucht alles in seiner Macht Stehende zu tun, um America für sich zu gewinnen. Dabei geht er nicht gerade fair vor. Sein Verhalten bewirkt sogar, dass Maxon ein weiteres Mädchen in seiner Gunst erhebt, dass America, die ihre Gefühle endlich zu entdecken scheint, den Rang ablaufen könnte.

Wie war der Schreibstil?

Auch dieser Band war sehr angenehm zu lesen. Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und konnte mich wieder an wunderbaren Beschreibungen für wunderschöne Kleider weiden.

Was war gut?

Die Idee des Castings rückt nie vollständig in den Hintergrund, dennoch gelingt es dem Leser oft, die Umstände von Americas und Maxons Aufeinandertreffen zu vergessen. Zeitgleich nehmen mehrere Handlungsstränge an Fahrt auf und werden zu wichtigen Handlungen, die die Geschichte super ergänzen. Je weniger Mädchen im Rennen sind, desto ausführlicher werden diese beschrieben. Besonders gut fand ich, dass ein Einblick in Maxons Vergangenheit und familiäre Beziehung gestattet wurde, der ihm dem Leser wesentlich näher bringt.

Was war nicht so gut?

Nichts.

Kann ich Selection – Die Elite empfehlen?

Auf jeden Fall. Der zweite Band ist zwar ein wenig ernster und spannender, was die Rebellen angeht, dennoch bietet er viel Gefühl und Emotionalität. Der Wettstreit zwischen den Mädchen um Maxon und den beiden jungen Männern um America spitzt sich zu.

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