Rezension

Römisches Finale

Titel Römisches Finale
Reihe Rom-Krimi-Serie
Band 2. Band
Autor Natasha Korsakova
Übersetzer
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Kriminalroman
Preis 12,99€ WERBUNG REZENSIONSEXEMPLAR
Seitenzahl 384 Seiten
Bewertung
Römisches Finale
Römisches Finale

Als mir Natasha Korsakova in einer Mail ihren neuen Kriminalroman um Commissario Di Bernado vorstellte, war mir sofort klar: Diesen Krimi muss ich lesen. Doch damit noch nicht genug, stellte sie mir Römisches Finale auch noch als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung. Ob mich der Krimi genauso begeistern konnte wie Tödliche Sonate, liest du hier.

Als mir Natasha Korsakova ihren neuesten Kriminalroman Römisches Finale als Rezensionsexemplar anbot, war ich nicht nur total aus dem Häuschen, sondern auch direkt Feuer und Flamme. Denn einen guten Kriminalroman schätze ich als Abwechslung zu meinen Schwerpunktgenres der historischen Romane und Fantasy überaus gerne. Zusätzlich konnte mich die Autorin mit ihrer angenehmen Schreibweise, dem durchdachten Plot und nicht zuletzt mit ihrer Figur Commissario Di Bernado in Tödliche Sonate überzeugen. Ein weiteres Plus: Als gebürtige Halb-Italienerin hat es mir das Setting in Rom besonders angetan. Keine Frage also, dass ich die Rezensionsanfrage für Römisches Finale unbedingt annehmen musste. Und so viel vorweg: Ich wurde nicht enttäuscht!

Römisches Finale ist ein sehr gut aufgebauter und strukturierter Krimi

Der zweite Fall für Commissario Di Bernado ist wie schon der erste Fall sehr gut aufgebaut. Der Fall entwickelt sich zu Beginn langsamer, nimmt dann jedoch schnell an Fahrt auf und entwickelt sich in der Mitte zu einem schier unlösbaren Problem. Lange Zeit wird ein Verwirrspiel gespielt, das am Ende gut aufgeklärt wird. Der wirkliche Täter schwimmt unterhalb des Radars und die Autorin versteht es, alles zu motivieren. Dadurch entwickelte Römisches Finale einen Sog, dem ich mich nicht entziehen konnte (und auch nicht wollte), sodass ich förmlich durch den Krimi flog.

Dass hinter den Morden mehr stecken muss, als es zunächst den Anschein hatte, war mir dank der Rückblicke recht schnell klar. In den Rückblicken wurde die Geschichte einer Familie erzählt, die aus den Einflüssen der Mafia zu entkommen versuchte. Das Puzzle um die Identität des Mörders und wie die Rückblicke damit zusammenhingen, habe ich erst kurz vor dem Commissario zusammensetzen können.

Die Verortung in der römischen Musikszene sorgt auch in Römisches Finale für einen interessanten Plot

Dass Natasha Korsakova selbst Musikerin ist und somit über sehr viel Erfahrung in der Musikszene verfügt, spürt man auf jeder Seite von Römisches Finale. Die Beschreibung von Stücken, Noten und Konzerthallen ist sehr detailliert und bildhaft, ohne Laien zu überfordern. Dass auch der Protagonist Commissario Di Bernado kein Musikkenner ist, machte es mir als Leserin sehr leicht, im Krimi Fuß zu fassen und das szenische Thema der klassischen Musik einfach genießen zu können. Stellenweise haben mich die Beschreibungen der musikalisch veranlagten Figuren innerhalb des Buches dazu angeregt, mir im Roman genannte Stücke anzuhören.

Du merkst es, Römisches Finale und Commissario Di Bernado haben es erneut geschafft, mich vollends zu begeistern. Ein sehr gut konstruierter Fall, der sich zu Beginn langsam entwickelt, dann rasch an Fahrt aufnimmt und den Leser an der Nase herumführt ist genau das richtige, um spannende Lesestunden zu verbringen. Die Auflösung am Ende ist logisch, konsequent und passend, sodass ich ohne Fragen den Krimi beenden konnte. Ich danke der Autorin Natasha Korsakova herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Römisches Finale.

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