Rezension

Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel

Titel Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel
Reihe Midnight Princess-Reihe
Band 2. Band
Autorin Asuka Lionera
Übersetzer:in
Illustrator:in
Verlag Loom Light
Erschienen als Hardcover
Genre Fantasy
Preis 15,00 € als Taschenbuch
Seitenzahl 512 Seiten
Bewertung
Midnight Princess - Wie der Tag so dunkel
Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel

Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel ist eines dieser Bücher von denen ich mich frage, warum ich sie nicht eher gelesen habe. Denn: Die Erwartungshaltung aus Band 1 wurde im Finale der Dilogie mehr als gehalten. Warum mir der zweite Teil so gut gefallen hat, verrate ich dir in meiner Rezension:

Asuka Lionera liefert mit dem zweiten Band ihrer Midnight-Princess-Dilogie ab – und das mit einem ordentlichen Finale! Nach den Plot-Vorbereitungen im 1. Band steigt die Spannung hier auf ein neues Level, während Vanya und Kenric gegen den uralten Fluch ankämpfen, der ihre Reiche und ihre Liebe bedroht.

Die Plotidee in Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel überzeugt mich nach wie vor

Die Idee mit den verfluchten Reichen – Nordgand in ewiger Mitternacht ohne neues Leben, Südgand ohne Liebe – wird hier perfekt zu Ende geführt. Der Fluch, der der Geschichte ihre Handlung verleiht, droht sich zu erfüllen. Und während Vanya und Kenric alle Hebel in Bewegung setzen, um den Fluch aufzuheben, spitzt sich die politische Lage zwischen Nordgand und Südgand extrem zu. Zwar beginnt die Fortsetzung vergleichsweise ruhig, spätestens aber ab der Hälfte nimmt die Geschichte so an Fahrt auf, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte.

Auch das Ende hat mich dabei voll und ganz abgeholt. Der von Göttern verhängte Fluch steht dabei besonders im Fokus, aus Spoilergründen verrate ich aber nicht zu viel. Allerdings hat mir die Auflösung sehr gut gefallen. Sie war rückwirkend sehr logisch und hat mir ein tolles Buchende beschert.

Das Figurenpersonal in Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel mochte ich erneut unfassbar gerne

Was soll ich großartig sagen? Ich mag Vanya und Kenric einfach. Wie sie miteinander frotzeln, gemeinsam eine Aufhebung des Fluchs recherchieren und sich auch auf anderen Ebenen kennenlernen. Ich mochte all diese Momente zwischen ihnen. Im zweiten Band lernen wir Kenric auch besser kennen: Seine Vergangenheit, die Hintergründe seiner Magie und seine Hingabe zu den Menschen, die ihm am Herzen liegen. Während Kenric sich öffnet, wächst Vanya enorm. Sie stellt sich ihren Geheimnissen und opfert fast alles. Ihre Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen, weil sie ordentlich motiviert und realistisch dargestellt ist. Auch die Nebenfiguren haben mich überzeugt. Zwar liegen sie mir nicht alle so am Herzen wie Vanya und Kenric, dafür sind sie aber gut geschrieben und passen gut ins Bild.

Alles in allem hat mir Midnight Princess – Wie der Tag so dunkel enorm gut gefallen. Ein passendes Finale für eine interessante Dilogie mit spannendem Setting und einer überzeugenden Plotidee.

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