Rezension

Etta und Otto und Russell und James

Titel Etta und Otto und Russell und James
Reihe
Band Einzelband
Autorin Emma Hooper
Übersetzerin Michaela Grabinger
Illustrator:in
Verlag Fischer Verlag
Erschienen als Hardcover
Genre Roman, Familiensaga
Preis 19,99 €
Seitenzahl 336 Seiten
Bewertung
Etta und Otto und Russell und James
Etta und Otto und Russell und James

Manchmal kämpft man sich durch den SuB und ein Buch wartet gefühlt eine Ewigkeit darauf, endlich gelesen zu werden. Etta und Otto und Russell und James war so eines – und leider war es dann sogar mein Monatsflop im Mai, so hart das auch klingt.

Etta und Otto und Russell und James wird auf eine Weise erzählt, die mich nicht abgeholt hat

Mein größtes Problem mit dem Buch war die Struktur. Die Erzählung springt ständig in der Zeit, und normalerweise mag ich das sogar sehr, vor allem in Kombination mit verschiedenen Sichtweisen und Figurenperspektiven. Aber hier hat es mich leider komplett aus dem Konzept gebracht. Mit jedem Kapitelbeginn musste ich erstmal überlegen, welche Figur ich begleite und wo in der Zeitebene ich mich befinde. Die Zeitsprünge in die Vergangenheit sind dabei auch noch recht unchronologisch, was die Orientierung zusätzlich erschwert hat.

Hinzu kommt, dass die wörtliche Rede komplett im Fließtext untergeht. Auch wenn es ein recht beliebtes Stilmittel ist, ich komme damit einfach nicht klar. Es macht das Lesen, aber auch das Hören, einfach unnötig anstrengend. Und auch sprachlich hat das Buch meinen Geschmack leider nicht getroffen.

Leider habe ich auch keinen Zugang zu den Figuren Etta und Otto und Russell und James erhalten

Die Figuren waren mir weder sympathisch noch unsympathisch. Ich habe schlicht keinerlei Zugang zu ihnen gefunden. Das ist für mich fast schwieriger als eine Figur aktiv nicht zu mögen, denn sie kann bewusst so konstruiert worden sein. Aber hier war einfach… nichts. Und das finde ich extrem schade.

Etta und Otto und Russell und James war leider so gar nicht mein Fall. Da es 336 Seiten ein recht dünnes Buch ist, wollte ich es aber nicht abbrechen und habe es deswegen als Hörbuch durchgehört. Habt ihr das Buch gelesen und gemocht? Kommentiert es mir gerne.

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Ich kaufe aktuell nur noch selten Bücher spontan – Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder? war aber eines davon. Es hat mich in der Buchhandlung einfach angelächelt und durfte mit. Mein erstes Buch von Emily Rudolf, Das Dinner, hatte mich bereits begeistert, also waren die Erwartungen entsprechend hoch. Zum Glück wurden sie erfüllt.

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