Rezension

Die Kinder von Nebra

Titel Die Kinder von Nebra
Reihe
Band Einzelband
Autor Ulf Schiewe
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bastei Lübbe Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Historischer Roman
Preis 12,90 € WERBUNG & REZENSIONSEXEMPLAR
Seitenzahl 620 Seiten
Bewertung
Die Kinder von Nebra
Die Kinder von Nebra

Vor kurzem erreichte mich ein Überraschungspaket aus dem Bastei Lübbe Verlag, darin lag Die Kinder von Nebra als Taschenbuchversion. Wie mir der historische Roman gefallen hat, liest du hier:

Geneigte Leser:innen wissen: Einem guten historischen Roman kann ich einfach nicht widerstehen. Umso überraschter und freudiger war ich, als mich ein unerwartetes Paket aus dem Lübbe-Verlag erreichte. Darin versteckte sich Die Kinder von Nebra von Ulf Schiewe, das am 28.05.2021 als Taschenbuch erschien. Gehypt wie ich war, schnappte ich mir direkt das Buch und tauchte in das Setting der Bronzezeit ein.

Die Kinder von Nebra ist ein Buch voller Potenziale

Meine Lesemeinung zu Die Kinder von Nebra in Worte zu fassen, ist nicht so ganz leicht. Denn auf der einen Seite hat mich das Setting sehr positiv überrascht und auch die Handlung hat spannende Momente. Zudem ist das Buch extrem gut recherchiert. Auf der anderen Seite störten mich ein paar stereotypische Charaktergestaltungen und auch mit dem einen oder anderen Ausdruck im Buch konnte ich mich nicht anfreunden. Du merkst es also, der historische Roman lässt mich ambivalent zurück. Doch gehen wir mal genauer auf meine Punkte ein.

Das Setting ist für mich der spannendste Punkt an Die Kinder von Nebra. Die Bronzezeit als Setting zu nutzen ist nicht nur hochgradig interessant, sondern vermutlich auch sehr schwer darstellbar. Wie Autor Ulf Schiewe selbst in seinem Nachwort schreibt, wissen wir nicht viel über den Lebensalltag der Menschen damals. Und das hat Ulf Schiewe in meinen Augen gut gelöst. Auch die Recherchearbeit zur Himmelsscheibe von Nebra macht sich im Buch bemerkbar.

Nicht ganz so glücklich bin ich mit Protagonistin Rana. Sie ist eine interessante Figur, die mich im Endeffekt ein wenig verwirrt. In vielen Momenten ist sie charakterstark, mutig und möchte wirklich was bewegen. Dann wiederum ist sie unsicher, fast schon ängstlich und weißt die Konsequenzen ihrer Aussagen von sich. Hier hätte ich mir mehr ihrer Charakterstärke gewünscht. Was auch mich ein wenig zu stereotypische wirkte, war Ranas Einführung. Denn bereits von der ersten Seite an wird Rana als außergewöhnlich und als die Auserwählte positioniert. Leider konnten mich auch andere Figuren nicht gänzlich von sich überzeugen, es fehlte ein wenig der Funke.

Alles in allem ist Die Kinder von Nebra ein historischer Roman mit einem wirklich spannenden und außergewöhnlichen Setting. Leider wurde ich mit Rana einfach nicht warm und konnte mich auch mit den anderen Figuren anfreunden. Ich danke dem Lübbe-Verlag herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Die Kinder von Nebra.

Weitere Lesemeinungen:

„Ein historischer Roman, der für mich Höhen und Tiefen hatte. Die Einbindung der Fakten rund um die Himmelsscheibe von Nebra in eine fiktive Geschichte finde ich gelungen, auch wenn mich das viele allgemeine Wissen manchmal etwas erschlagen hat. Die vielen Klischees haben mich zeitweise genervt und mir ein bisschen das Gefühl für die Zeit genommen, in der der Roman spielt. Empfehlenswert für Personen, die Klischees nicht groß stören und die etwas über das Leben vor 4.000 Jahren und die Bronzescheibe von Nebra erfahren wollen. Monika | Monis Zeitreise

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