Rezension

Die Chroniken des Magnus Bane

Titel Die Chroniken des Magnus Bane
Reihe Chroniken der Unterwelt,
Chroniken der Schattenjäger
Band Zusatzband
Autor Cassandra Clare, Joshua Lewis
Verlag Arena
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Fantasy, YA
Preis 18,99€
Seitenzahl 560
Bewertung .....

 

Die Chroniken des Magnus Bane in drei Worten?

Magisch, lustig, interessant.

Wie war die Handlung?

In Die Chroniken des Magnus Bane werden dem Leser mehrere Kurzgeschichten aus dem Leben des schillernden Hexenmeisters aus New York präsentiert. In diesen Geschichten springt der Leser in der Zeit hin und her und lernt den recht abgebrühten Mann besser kennen. Einige Geschichten spielen auf Ereignisse der Spin-Off-Reihe Chroniken der Schattenjäger an und bietet einen näheren Einblick in Magnus‘ Gefühls- und Gedankenwelt.
Auch die Jetztzeit wird mit einigen Kurzgeschichten zu Magnus‘ und Alecs Beziehung und seinen Gefühlen zu dem verschlossenen Nephilim abgedeckt.

Wie waren die Figuren?

Klasse. Einfach großartig. Ich liebe Magnus. Er ist mitunter einer meiner liebsten Figuren der Reihe und kann mich immer wieder aufs Neue begeistern. Er ist nicht nur sarkastisch und bissig, sondern auch klug und vorrausschauend. Dennoch bringt er sich in schwierige Situationen und entkommt oftmals nur knapp.
Vor allem seine Freunde Ragnor und Catarina habe ich ins Herz geschlossen. Beide tauchten in den Chroniken der Unterwelt eher selten auf. Umso größer war meine Freude, als ich von den beiden lesen durfte.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war gewohnt angenehm und flüssig zu lesen. Sollten Teile von den beiden Mitautorinnen verfasst worden sein, so waren diese perfekt eingearbeitet und wurden deshalb nicht von mir bemerkt, oder die deutsche Übersetzung hat ein wenig nachgeholfen.
Mir persönlich ist jedoch kein Unterschied aufgefallen und ich bin nur durch die 560 Seiten geflogen. Jede neue Wendung, jede einzelne Kurzgeschichte konnten mich fesseln und zum Weiterlesen animieren.

Was war gut?

Ich habe mich sehr gefreut, ein wenig mehr über den geheimnisvollen Hexenmeister aus Brooklyn zu erfahren. Seine schillernde Persönlichkeit und seine gespielte abneigende Haltung konnten mich schon in den Chroniken der Unterwelt begeistern. Umso glücklicher bin ich, dass die Lektüre seiner Chroniken die Figur öffnen konnten. Man bekommt einen Einblick in seine Gedanken und versteht, warum Magnus so handelt, wie er handelt. Man lernt ihn und seine Vergangenheit kennen, lernt seine Ängste kennen und kann daraus Rückschlüsse auf seine vorsichtige Art ziehen.

Was war nicht so gut?

Ich hätte so gerne noch mehr gelesen. Einige Fragen wurden beantwortet, dafür wurden neue aufgeworfen, was jedoch mehr meiner Wissbegierde zuzuschreiben ist.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Ich finde ja, dass die Figur Magnus Bane bereits außergewöhnlich genug ist. Dennoch empfand ich das ganze Buch als etwas Außergewöhnliches. Immerhin ist es mir zuvor noch nie untergekommen, dass über eine Nebenfigur ein eigenes Werk herausgebracht wurde. Zumindest wurde in mir noch nie der Wunsch hervorgerufen mir ein solches Werk anzuschaffen.

Kann ich Die Chroniken des Magnus Bane empfehlen?

Ja. Man sollte vielleicht bedenken, dass innerhalb der Chroniken auf Ereignisse und Geschehnisse innerhalb der Chroniken der Schattenjäger angespielt werden, die ich persönlich noch nicht kannte, da mir die Reihe noch unbekannt ist. Dadurch wurde ich leicht gespoilert, ärgere mich aber nicht sehr darüber, da die Trilogie um die Londoner Nephilim noch einige Geschichten mehr umfasst. Jeder, der die Geschichten um Clary, Jace, Simon, Alec und Izzy liebt, sollte in diesem Werk herumstöbern.

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