Rezension

Das Labyrinth von London

Titel Das Labyrinth von London
Reihe Alex Verus
Band 1. Band
Autor Benedict Jacka
Übersetzer Michelle Gyo
Illustrator
Verlag blanvalet
Erschienen als Taschenbuch
Genre Urban-Fantasy
Preis 9,99€
Seitenzahl 416 Seiten
Bewertung
Das Labyrinth von London
Das Labyrinth von London

Das Labyrinth von London ist ein Buch, das mich unfassbar überrascht hat. Warum, verrate ich dir jetzt hier.

Das Labyrinth von London ist eine vielversprechende Urban-Fantasy-Reihe

High-Fantasy und ich, das geht meist nicht so gut. Urban-Fantasy passt da schon wesentlich besser. Und mit Das Labyrinth von London habe ich nicht nur ein wirklich gutes Urban-Fantasy-Buch bekommen, sondern gleich auch noch den Auftakt einer vielversprechenden Reihe, die nicht bereits mit zweistelligen Bänden winkt, sondern die man noch mitentdecken kann. Dass Das Labyrinth von London eine solche Faszination auf mich ausübt, liegt neben dem tollen Protagonisten auch an der phantastischen Welt, die Benedict Jacka kreiert hat.

Alex Verus ist ein Protagonist, der zu begeistern weis

Alex Verus ist ein Protagonist, der mich mit seiner etwas flapsigen Art wirklich von sich überzeugen konnte. Er führt uns als Leser in die magische Welt Londons ein, ohne dabei lehrerhaft oder langweilig zu wirken. Mit seiner besonderen und etwas zynischen Sicht auf die Dinge konnte er mich Seite um Seite begeistern und unterhalten. Vor allem aber seine magischen Fähigkeiten haben mich überrascht, denn als Hellseher ist er nicht die Art von Protagonist, die man sich von einem Urban-Fantasy-Werk erwarten würde.

Was Alex so faszinierend macht, ist sein Talent, die Zukunft zu deuten. Dabei hat sich Jacka eine glaubwürdige Umsetzung hellseherischer Fähigkeiten geschaffen, die gut zu verstehen ist und frischen Wind in die Geschichte bringt. Denn, seien wir mal ehrlich, ein Magier, der die Zeitstränge der Zukunft durchforstet und seine Handlungen entsprechend ausrichtet hat schon etwas Cooles. Dennoch ist Alex Verus nicht unfehlbar oder unbesiegbar, denn auch seine Magie hat ihre Grenzen, was dem gesamten Aufbau eine sehr realistische Note verleiht. Ein weiterer wichtiger Punkt: Alex Verus ist ein Protagonist mit Köpfchen, der sich gewieft aus so mancher brenzligen Situation zu retten vermag.

Der Plot von Das Labyrinth von London hat einiges zu bieten

Die Grundidee hinter Das Labyrinth von London ermächtigt sich zunächst recht einfach erscheinend einem uralten Plotprinzip: Gut gegen Böse. Die zwei Fraktionen, die hier aufeinandertreffen – die Weißmagier auf der einen Seite, die Schwarzmagier auf der anderen – schenken sich in Sachen Bösartigkeit jedoch nicht sonderlich viel. Eine moralische Einordnung der Parteien gibt es nicht, woraus ein gewisser Reiz entsteht. Alex, der zwischen beiden Parteien lebt, gerät im Laufe der Handlung immer weiter zwischen die Fronten. Während das Buch recht ruhig und beschaulich beginnt, entwickelt es mit jeder neuen Seite einen Sog, sodass man das Buch – vor allem im letzten Drittel – kaum mehr aus der Hand legen möchte. Die Handlungsstränge verdichten sich und weben sich immer enger um den Protagonisten. Kleinere Schwächen im Plot oder unlogisch erscheinende Handlungen werden dabei sehr sympathisch durch die handelnde Figur selbst ins rechte Licht gerückt, was bei mir für den einen oder anderen Schmunzler sorgte.

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