Rezension

Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen

Titel Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen
Reihe Die Grand-Hotel-Saga
Band 1. Band
Autor Carmen Benedikt
Übersetzer
Illustrator
Verlag blanvalet Verlag
Erschienen als Taschenbuch [WERBUNG & REZENSIONSEXEMPLAR]
Genre Roman
Preis 15,00 €
Seitenzahl 528 Seiten
Bewertung
Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen
Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen

Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis ich in der richtigen Lesestimmung für Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen war. Die mehrfachen Leseversuche haben sich aber gelohnt: Als ich endlich den richtigen Moment für den Auftaktband gefunden hatte, flogen die Seiten nur so dahin.

Es gibt Bücher, die möchte man wahnsinnig gerne lesen, aber der Zeitpunkt stimmt einfach nicht. So ging es mir ein halbes Jahr und vier Leseversuche lang mit Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen. Denn grundsätzlich stimmte einfach alles: Das Genre, die Handlungszeit und auch das Setting. Fesseln konnte mich der Auftaktband aber leider nicht direkt. Doch statt aufzugeben, wartete ich einfach ab. Zum Glück.

Das Grand Hotel – Die nach den Sternen greifen ist ein interessanter Auftaktband

Als ich mir den Roman aus einem spontanen Impuls heraus in der Buchhandlung kaufte – vor dem Lockdown und mit Buchgutschein! – war ich vom Cover und dem Text der Klappbroschur begeistert. Die Geschichte klang nach dem perfekten Buch für mich. Auf meiner imaginären Checkliste konnte ich einige Punkte abhaken: historischer Roman – check, geheimnisumwobene Familiendynastie – check, 20. Jahrhundert als Handlungszeit – check. Und genau das habe ich auch erhalten.

Im Fokus der Handlung steht die Familie von Pleslow, deren Matriarchin nach dem Tod ihres Gatten das schönste Hotel in Binz führt. Dass nicht immer alles eitel Sonnenschein ist, wird bereits auf den ersten Seiten klar. Aus verschiedenen Perspektiven näherte ich mich kapitelweise dem Buchhöhepunkt und den dunklen Familiengeheimnissen, durchlebte die Entwicklung einiger Figuren und erlebte Wendungen, die überraschend waren.

Die Atmosphäre des Romans ist eine Mischung aus gemütlichem Wohlfühlroman und Spannungsroman. Je nach Figur wechselt der Anteil. Während die Geschichte um die Tochter Josephine, die als Künstlerin von sich reden machen will, anfangs ruhiger ist, haben Constantin und seine Mutter Bernadette deutlich spannendere Handlungsstränge (im wahren Wortsinn). Josephine ist jedoch eine interessante Figur, wenngleich mir Marie im Figurenpersonal am besten gefallen hat. Auch ihre Geschichte hat es in sich.

Insgesamt hat mir der Auftaktband gut gefallen. In Band 2 werde ich vermutlich auch reinlesen, um die Geheimnisse der Freifrau Bernadette von Plesow aufzudecken.

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