Rezension

Das Feuermädchen

Titel Das Feuermädchen
Reihe Bändiger-Reihe
Band 1. Band
Autor Martina Fussel
Übersetzer
Illustrator
Verlag Carlsen Im.Press
Erschienen als E-Book
Genre Fantasy, Jugendliteratur, YA
Preis 3,99€
Seitenzahl 525 Seiten
Bewertung ....

Das Feuermädchen in drei Worten?

Mystisch, detailliert, abwechslungsreich.

Wie ist das Cover?

Im.Press überzeugt mich ja wieder mit wahnsinnig schönen Covern. Auch das Cover zu Das Feuermädchen ist schön und träumerisch, passt aber nicht so gut zum Inhalt. Man erkennt einen Wald, der ganz gut zu Shaanis Lebensumfeld passt, das Mädchen auf dem Cover kann ich mir aber nur bedingt als Shaani vorstellen. Dennoch ist das Cover wunderschön und stimmungsvoll.

Wie war die Handlung?

Die Handlung hatte es ganz schön in sich. Erst nach dem Lesen habe ich herausgefunden, dass Das Feuermädchen der 1. Teil einer Trilogie ist. In der Regel sind Auftaktbücher von Reihen mit weniger Informationen versehen, doch Das Feuermädchen strotzt nur so vor Handlung. Die gegen Ende häufiger werdenden Perspektivwechsel sorgen beim Leser zwar für ein allumfassendes Wissen der Geschehnisse, sorgt allerdings auch für Überforderung, da man recht viel Info auf einmal erhält. Dennoch konnte mich die Geschichte rund um Shaani und Faro sehr gut gefallen, wenn auch die Wendungen für mich nicht ganz so überraschend waren.

Wie waren die Figuren?

Aufgrund der Fülle der ganzen Figuren, werde ich nicht jede Figur im Einzelnen besprechen. Mit der Zeit werden es immer mehr Figuren, die eine tragende Rolle innerhalb der Geschichte einnehmen, sodass man leicht den Überblick verlieren kann. Shaani, die wir zunächst kennenlernen, hat mir sehr gut gefallen. Es wird früh im Buch klar, dass sie etwas Besonderes ist. In ihrem Dorf ist sie eine Außenseiterin und hat kaum Freunde. Die Dörfler meiden sie, da sie anders ist. Die Gründe dafür werden später klar, wenn sie mich auch nicht so überraschen konnten, wie wohl von der Autorin angedacht. Faro hat mich auch für sich gewonnen. Ich mag ihn mit seiner charismatischen und grüblerischen Art. Barein konnte ich auch ins Herz schließen, vor allem nach der Sache mit der Schenkung.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war frisch und angenehm. Es wurden genug Details geschildert, um eine allumfassende Vorstellung der Gegend haben zu können, ohne zu überladen zu sein. Die Wortwahl hat mir auch sehr zugesagt, ebenso wie der Anteil an Dialogen.

Was war gut?

Mir gefiel die Idee des Bändigens sehr gut. Es erinnerte mich phasenweise an Der Avatar (nicht der Film, sondern die Serie auf Nickelodeon!), doch das störte mich nicht. Ich habe mich vielmehr darüber gefreut, mal eine Adaption der Idee zu lesen und fühlte mich darin sehr wohl.

Was war nicht so gut?

Es waren zu viele Figuren mit zu vielen Perspektivwechseln. Irgendwann muss man zurückblättern, um nachzuschauen, wer zu wem gehört und wann auftaucht und warum. Es ist zwar gut, dass dadurch die Handlung der nächsten Teile eingeführt wird, dennoch ist es ein wenig wuchtig. Dass ich Shaanis Besonderheit bereits vor der Auflösung durch die Erzählinstanz erahnt hatte, war schade, aber nicht besonders schlimm.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Idee des Elementebändigens ist eine außergewöhnliche. Bisher durfte ich noch kein Buch darüber lesen. Die Bändigungskräfte haben nichts mit Magie zu tun, sind aber nicht minder mystisch.

Kann ich Das Feuermädchen weiterempfehlen?

Auf jeden Fall. Das Buch konnte mich begeistern, auch wenn es sich stellenweise ein wenig schwierig gestaltete, der Handlung zu folgen. Zu viele Figuren wurden eingeführt, zu häufig die Perspektive gewechselt, um noch locker der Handlung folgen zu können. Dafür wird der Leser mit einer mystischen Welt belohnt, die voller Überraschungen steckt.

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Ankündigungen!

Lang, lang ist’s her. Aber endlich blubbere ich mal wieder. Es hat sich hier so einiges getan. Rezensionen wurden äußerlich und strukturell aufgebessert, das neue Design ist aktiv und wird hie und da noch ein wenig angepasst und der Rezensionsstau ist so gut wie aufgehoben. Es fehlen zwar noch einige, weiter zurückliegende Rezensionen, allerdings sollten diese nach einem Reread der entsprechenden Bücher bald folgen. Auch sind Artikel weggefallen: Montagsstarter und Freitags-Füller gehören der Vergangenheit an.

Weiterlesen.

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