Rezension

Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire

Titel City of Heavenly Fire
Reihe Chroniken der Unterwelt
Band 6. Band
Autor Cassandra Clare
Verlag Arena
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Fantasy, YA
Preis 24,95€
Seitenzahl 896
Bewertung  .....

 

Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire in drei Worten?

Spannend, himmlisch, brennend. Und mir würde noch so vieles mehr einfallen.

Wie war die Handlung?

Die Handlung war einfach grandios. Der letzte Band der Serie hatte es wirklich in sich. Nicht nur, dass wir unsere heißgeliebte Gruppe von Helden gegen Sebastian in den Kampf zieht, in Nebenhandlungssträngen begleiten wir Maja und das Werwolfrudel zusammen mit dem Vampirclan, beobachten Alicante im Krieg und lernen Emma und ihre Familie kennen, die die Protagonisten in einer kommenden Trilogie sein werden.
Trotz der vielen und kurzen Unterkapitel und der schnellen Perspektivwechsel wurde das Buch weder langatmig noch unangenehm zu lesen. Die Kapitel hatten eine angenehme Länge, um sich auf jede Perspektive einzustellen, zudem wurde durch die vielen Cliffhanger die Spannung erhöht. Ich klebte an den Seiten und konnte das Buch, vor allem gegen Ende, gar nicht mehr aus der Hand legen. Zusätzlich fährt Cassandra Clare sämtliche Geschütze auf: Eine unangekündigte Wendung jagt die nächste, sodass ich einfach nur noch mit Weinen beschäftigt war, je näher ich dem Ende kam. Doch das Ende hat mich am meisten weinen lassen. Es ist grandios. Etwas Besseres hätte ich mir gar nicht wünschen können.

Wie waren die Figuren?

Muss ich zu Clary, Jace, Simon, Izzy und Alec großartig was sagen? Sie sind einfach toll. Ich mag alle fünf sehr gerne. Und auch Magnus, Luke, Maja, Jocelyn und viele andere haben einen festen Platz in meinem Herzen. Besonders überrascht hat mich Sebastian, aber dazu werde ich euch nichts verraten. Ich bin einfach überglücklich, was mit einigen Figuren passiert, dass ich hier auf Wolken schwebe.

Wie war der Schreibstil?

Ich habe absolut nichts zu bemängeln. Der Schreibstil ist angemessen für das Lesealter, flüssig und leicht und verleitet einen zum Weiterlesen. Man bleibt an keiner Formulierung hängen und fühlt sich einfach wohl.

Was war gut?

Wo soll ich nur anfangen? Und was kann ich euch sagen, ohne dass ich euch spoilere? Ich fand es wirklich toll, dass alle Handlungsstränge der vorhergehenden Bände in diesem Buch zusammengelaufen sind. Es wurde nichts unbeantwortet gelassen, was ich als wichtig erachte und zeitgleich wurden neue Protagonisten für kommende Geschichten eingeführt. Das Buch hat keine Längen, bietet Spannung aber auch Passagen fürs Herz. Zudem gibt es eine recht süße und sehr sacht angedeutete Liebesszene, die für das Alter der Leserinnen mehr als angemessen ist. Junge Mädchen, die mit solchen Interaktionen noch nicht viel anfangen können, werden die Stelle ungestört lesen können, denn diese Stelle braucht vor allem die Fantasie der Leser. Zudem erhebt sie einen pädagogischen Anspruch, den ich sehr gut eingearbeitet fand.

Was war nicht so gut?

Gab es da etwas? Ich bin vollauf zufrieden. Selbst wenn ich nicht wüsste, dass es eine Trilogie mit Emma geben wird, bin ich mit dem Ende einfach sehr zufrieden. Ich glaube, noch nie war ich mit dem Ende einer so langen Reihe so glücklich. Natürlich könnte ich noch mehr Bücher über Clary und Co lesen, allerdings wurden all meine Fragen geklärt.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Ich finde die Reihe ja außergewöhnlich. Von Engeln abzustammen, Dämonen zu jagen… Wie kommen so viele tolle Autoren bloß auf ihre enorm guten Buchideen? Ich finde, dass die Serie sich stark an dem Heldenepos der Ritter der Tafelrunde orientiert. Ein Held zieht aus, um die Welt zu retten. Die Abstimmung zwischen Schattenwelt und realer Welt ist sehr gelungen. Ich könnte glatt glauben, dass die Schattenwelt so existiert und ich nur das Zweite Gesicht bräuchte, um ebenfalls Teil dessen zu werden.

Kann ich Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire empfehlen?

Ja. Leseratten, die die Serie nicht kennen: Lest sie! Leseratten, die die Serie begonnen haben: Lest sie zu ende, es lohnt sich. Ihr werdet nicht enttäuscht werden. Diese Bücher werden euch spannende, emotionale und lustige Stunden bereiten. Ich wünsche euch von Herzen viel Spaß.

2 responses to “[Rezension] Chroniken der Unterwelt – City of Heavenly Fire

  1. Klingt wirklich nach ner verdammt coolen Fortsetzung 🙂
    Ich steck zur Zeit wegen Zeitmangel und zu vielen Büchern zwischen zweiten und dritten Teil fest xP
    Möchte aber auf jeden Fall baldigst weiterlesen
    Wirklich eine tolle Rezension 🙂

    Liebe Grüße
    Smarty

    1. Ich liebe diese Reihe!
      Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Wenn ich gekonnt hätte, wie ich wollte, hätte ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
      Ohne zu schlafen, zu essen oder sonst was zu machen 🙂

      Liebste Grüßlies ^^

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