Rezension

Seth. Als die Sterne fielen

Titel Seth. Als die Sterne fielen
Reihe
Band Einzelband
Autor Christine Millmann
Verlag Im.Press
Erschienen als E-Book
Genre Dystopie, Romance, YA, Jugendliche
Preis 3,99€ [RE] WERBUNG
Seitenzahl 348 Seiten
Bewertung ...

Seth. Als die Sterne fielen in drei Worten?

Düster, emotional, ungewöhnlich.

Wie ist das Cover?

Auf dem wieder einmal wunderschönen Im.Press-Cover sieht man bei Seth. Als die Sterne fielen ein junges Mädchen. Sie sieht ein wenig unsicher und verloren aus, wodurch das Cover perfekt zum Inhalt passt. Und auch die Sterne am Firmament passen unglaublich gut in das Gesamtbild.

Wie war die Handlung?

Die Handlung ist recht schnell zusammengefasst und wird auch aus dem Klappentext deutlich. Im Vordergrund der Geschichte stehen Marian, Chris und ein Meteor, der das Leben auf der Erde, so wie es ist, für immer auszulöschen droht. Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten. Die Stimmung im Buch, die heraufbeschworen wurde, ist düster und gänsehauttreibend. Leider konnte ich mich mit einigen Abschnitten der Handlung absolut nicht anfreunden. An einer Stelle habe ich bitterlich geweint, weil mich das Schicksal einer Nebenfigur tief bewegt hat, leider konnten mich andere Abschnitte nicht so sehr begeistern.

Wie waren die Figuren?

Mariam und vor allem Chris konnte ich sehr gut leiden. Mariam ist das brave Mädchen, das plötzlich zu rebellieren beginnt. Verständlicherweise, aber irgendwie passte es nicht so sehr. Chris war einfach toll. Wie er sich um seine Familie kümmerte und so viel reifer und verantwortungsbewusster ist als Mariam. Zwischen den beiden liegen Welten. Mariams Familie, von der man nicht wirklich viel mitbekommt, konnte ich ebenfalls gut leiden. Auch Chris‘ Familie war angenehm zu lesen.

Wie war der Schreibstil?

Der Schreibstil war angenehm. Flüssig zu lesen, man kam gut durchs Buch. Nichts hat gestört. Ich kannte bereits ein Buch von Christine Millmann und war daher umso gespannter auf Seth. Als die Sterne fielen. Dies lag vorwiegend auch am Schreibstil der Autorin.

Was war gut?

Die Idee des Meteoriteneinschlags fand ich gut. Auch die Stimmung im Buch hat perfekt dazu gepasst. Ich habe Gänsehaut beim Lesen bekommen. Vor allem an einer Stelle, an der ich auch weinen musste, hatte mich die Ausweglosigkeit der Figuren zutiefst berührt. Leider war diese Emotionalität nur phasenweise.

Was war nicht so gut?

Die Reaktionen und Handlungen einiger Personen. Ich konnte einfach nicht alles nachvollziehen. Ja, ich bin nicht in dieser Situation und auch keine Hellseherin. Aber einiges war mir zu unpassend. Diese plötzliche Wendung hat mir leider gar nicht zugesagt. Ich hätte es passender gefunden, wenn das Vornehmen funktioniert hätte. Es war einfach zu dystopisch. Ich weiß einfach gerade nicht, wie ich es besser in Worte fassen soll, da die Idee ja nicht schlecht war. Sie hat mich nur leider mit ihrer Wendung nicht packen können. Und auch das Ende konnte mich nicht zufriedenstellen. Es war mir einfach zu offen. Da bleibt natürlich viel Raum für Phantasie, aber ich hätte mir ein wenig mehr gewünscht. Es kam abrupt und offen. Kein Ende nach meinem Geschmack. Leider.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Die Atmosphäre des Buchs ist stellenweise einfach außergewöhnlich schaurig. Ich hatte Tränen in den Augen, Gänsehaut und musste ständig aus dem Fenster sehen, um mich zu überzeugen, dass hier noch die Sonne scheint. Die Atmosphäre ist Christine Millmann außergewöhnlich gut gelungen.

Kann ich Seth. Als die Sterne fielen weiterempfehlen?

Ich kann Seth. Als die Sterne fielen weiterempfehlen. Dass ich meine Problemchen mit dem Buch hatte, heißt nicht, dass das Buch nicht gut oder lesenswert sei. Ich konnte mich schlicht mit der Wendung, den damit verbundenen Handlungen einiger Figuren und dem für mich zu offenen Ende nicht anfreunden. Ich kann mir vorstellen, dass viele ihre wahre Freude mit diesem Buch haben können.
Ich danke Im.Press für die Bereitstellung eines Leseexemplars im Zuge der Lovelybooks-Leserunde.

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