Rezension

Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt

Titel Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt
Reihe Cecilia-Sequel
Band 5. Band
Autorin Anna Nigra
Übersetzer:in
Illustrator:in
Verlag Selfpublish
Erschienen als Taschenbuch
Genre Jugendbuch
Preis 14,99 €
Seitenzahl 502 Seiten
Bewertung
Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt
Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt

Als ich davon las, dass Anna Nigra ein Sequel ihrer Cecilia-Reihe veröffentlicht, war ich Feuer und Flamme. Ob mich Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt genauso begeistern konnte wie die Hauptreihe, verrate ich dir in meiner Rezension:

In Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt geht es um Marissa, Cecilias jüngere Schwester. Sie tauchte in der Hauptreihe bereits häufiger auf und durften dort schon in ein paar Kapiteln aus ihrer Sicht erleben. Im Sequel lernen wir sie nun endlich ein wenig besser kennen. Die Handlung setzt 3,5 Jahre nach dem Abschluss von Band 4 an. Als Leser:innen werden wir über kleine Zusammenfassungsdialoge abgeholt und über die Geschehnisse der dazwischen vergangenen Zeit informiert.

In Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt kehren wir zurück zu geliebten Figuren

Der Plot des Sequels dreht sich vor allem um die Protagonisten Marissa und Ysis – seines Zeichens Thronfolger des afrikanischen Königshauses. Die Erzählperspektive wechselt zwischen Marissa und Ysis hin und her, wobei wir am Anfang deutlich mehr aus Marissas Sicht erfahren.

Marissa konnte ich durch ihre Erzählperspektive als Figur noch mal neu kennenlernen. Im Vergleich zur Cecilia-Reihe ist sie deutlich erwachsener geworden und wesentlich weniger naiv, als sie es im ersten und zweiten Band war. Das hat mir gut gefallen. Auch Ysis mochte ich. Am Anfang ist er noch extrem still und grüblerisch – was zu seiner Lebensgeschichte passt und sich im Laufe der Reihe ändert. Gerade die Veränderung wirkte an ein paar Stellen noch ein wenig holprig.

Doch nicht nur die Beziehung der beiden Figuren steht im Vordergrund, auch Ysis‘ Schicksal als Thronfolger spielt eine wichtige Rolle. Denn so wirklich wohl fühlt er sich in seiner Haut nicht. Leider war ich mit beiden großen Handlungssträngen des Buchs nicht so ganz happy. Im Gegensatz zur Hauptreihe hat mir einfach ein wenig Tiefe gefehlt. Die Beziehung zwischen Marissa und Ysis hatte für mich zwar schon ein gewisses Knistern, aber sie haben sich viel zu lange über ihre Gefühle ausgeschwiegen. Aus der Hauptreihe bin ich da einfach ein direkteres Vorgehen gewöhnt. 😉

Bis zum Zeitpunkt an dem Marissa und Ysis zusammenkommen zieht sich die Handlung ein wenig. Ab dem Zeitpunkt geht es dann aber alles wahnsinnig schnell. Das fand ich echt schade, denn hier hätte mir ein wenig mehr Zeit gut gefallen.

Insgesamt fand ich es schön in Marissa – Wenn die Nacht von Träumen singt noch mal in die Welt der Großmächte abzutauchen und liebgewonnene Figuren wiederzusehen. Das Sequel ist gerade für Fans der Cecilia-Reihe eine super Ergänzung um alle liebgewonnenen Figuren gut versorgt zu wissen.

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