Rezension

Königsfall – Die Geisel

Titel Königsfall – Die Geisel
Reihe Königsfall
Band 1. Band
Autor Jeff Wheeler
Übersetzer Johann Birken
Illustrator
Verlag Heyne Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy
Preis 14,99€ WERBUNG REZENSIONSEXEMPLAR
Seitenzahl 400 Seiten
Bewertung
Königsfall – Die Geisel
Königsfall – Die Geisel

Wer mich und meine Lesegewohnheiten kennt, der weiß, dass ich gut geschriebenen Fantasyromanen mit historischem Flair nicht wiederstehen kann. Ob mich Königsfall – Die Geisel überzeugen konnte, liest du hier.

In Königsfall – Die Geisel steht der 8-jährige Owen Kiskaddon im Vordergrund, der nach dem Treuebruch seiner Eltern als Geisel an den Königshof gebracht wird. Der recht in sich gekehrte stille Junge hat es zunächst am Hof des Königs nicht leicht. Neben dem jähzornigen König, dessen Launen der kleine Owen sich ausgeliefert sieht, hat er mit der Prinzessin und der Giftmischerin Ankarette, dem Sir Mortimer und dessen Enkelin Elysabeth Victoria Mortimer treue Freunde an seiner Seite, die dafür sorgen, dass er sich heimisch fühlen kann.

Am Anfang hat es ein wenig gedauert, bis ich so richtig in der Geschichte angekommen bin. Die vielen Figuren und politischen Verhältnisse waren zu Beginn ein wenig verwirrend. Doch als ich so richtig durch die Handlungsstränge und die Vorgeschichte durchgestiegen war, verlor ich mich komplett in der Geschichte von Königsfall – Die Geisel.

Königsfall – Die Geisel besticht durch eine vielschichtige Handlung und tolle Figuren

Was mir an Königsfall – Die Geisel direkt auffiel: Die Figuren sind mit viel Liebe und Tiefe gestaltet. Owen, der als Pfand für die Treue seiner Eltern an den Königshof geschickt wird, habe ich direkt ins Herz geschlossen. Der kleine Junge ist ein Goldstück, das sich kaum beschwert und allen Widrigkeiten mutig entgegentritt. Neben Owen habe ich auch Elysabeth Victoria Mortimer ins Herz geschlossen, deren selbstbewusste Art mir sehr gut gefallen hat. Zwar kann sie durchaus nerven, ist dafür aber eine mutige, loyale und vor allem eine treue Seele. Die Prinzessin mit ihrer liebevollen Art sowie Ankarette, die Owen unter ihre Fittiche nimmt und schützt, haben mir ebenfalls gut gefallen. Aber auch der König mit seinen Launen ist sehr gut gestaltet. Er ist eine Figur, die mich während der Lektüre mit ungeahnten Facetten durchaus überraschen konnte.

Ob sympathisch oder als Antagonist gedacht, eines haben alle Figuren in Königsfall – Die Geisel gemeinsam: Sie wirken echt, sind sehr gut konstruiert und haben Tiefe. Dabei ist keine der Figuren zu perfekt und nur gut oder böse. Sie haben menschliche Züge, Stärken und Schwächen.

Die Handlung in Königsfall – Die Geisel ist überaus vielschichtig und gerade am Anfang ein wenig überwältigend. Vor allem die politischen Begebenheiten spielen zu Beginn eine wichtige Rolle. Es werden mehrere Handlungsstränge eröffnet und eingeführt, über deren Fortführung ich in Band 2 überaus gespannt bin. Vor allem der Einfluss von Magie auf die mittelalterliche Weltordnung konnte mich begeistern und dürfte im Folgeband noch für einiges an Spannung sorgen.

Königsfall – Die Geisel ist ein grandioser Reihenauftakt, der Lust auf mehr macht

Was mir an Königsfall – Die Geisel ebenfalls gut gefällt, ist der Schreibstil. Jeff Wheeler schreibt sehr flüssig und angenehm. Die Sprache ist weder zu gestelzt noch gewollt altertümlich, was mir gerade bei mittelalterlichen Settings sehr wichtig ist. Der Schreibstil ist sehr beschreibend, ohne überbordend zu sein. Einfach die perfekte Mitte für mich.

Alles in allem ist Königsfall – Die Geisel ein für mich perfekter Reihenauftakt, der absolut Lust auf mehr macht. Zwar brauchte ich einen Augenblick, bis ich in die Geschichte fand, dafür versank ich umso tiefer in der Geschichte, auf deren Fortsetzung ich mich sehr freue. Ich danke dem Heyne Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Königsfall – Die Geisel.

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