Rezension

Grisha – Lodernde Schwingen

Titel Grisha – Lodernde Schwingen
Reihe Grisha
Band 3. Band
Autorin Leigh Bardugo
Übersetzer Hennig Ahrens
Illustrator:in
Verlag Knaur Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy
Preis 12,99 €
Seitenzahl 432 Seiten
Bewertung
Grisha – Lodernde Schwingen
Grisha – Lodernde Schwingen

Meine liebste Buddyreadparterin in Crime Yvonne und ich haben es getan: Wir haben das Grishaverse in nur einer Woche verschlungen. Und eines kann ich euch versichern: Am Ende der Trilogie hat mich Leigh Bardugo mit Grisha – Lodernde Schwingen ganz schön erwischt. Hier liest du mehr:

Hatte ich in meiner Rezension zu Band 2 nicht gesagt, dass das Ende absolut hart war? Dafür hat mich Leigh Bardugo in Grisha – Lodernde Schwingen gleich doppelt eines Besseren belehrt. Denn im dritten Teil des Grishaverse kamen nicht nur unfassbar gemeine Wendungen vor, auch das Ende hat mich vollkommen umgehauen. Wer also glaubt, dass das Ende von Band 2 gemein gewesen sei, die Wendungen in Teil 3 sind viel, viel schlimmer!

Grisha – Lodernde Schwingen ist eine Achterbahnfahr der Lesegefühle

Kennst du diese Bücher, die dich emotional absolut fertig machen? Grisha – Lodernde Schwingen ist genau so ein Buch. Ich habe gebangt, gehofft, geweint und gelacht – aber vor allem gebangt. Denn Leigh Bardugo haut eine Wendung nach der anderen heraus, die die Geschichte binnen weniger Seiten komplett um 180 Grad drehen, nur um ein Kapitel später eine neue Ausgangslage zu präsentieren. Und für das Ende hat es sich einfach gelohnt, dafür habe ich die Panik gerne in Kauf genommen. Und das Ende, ungelogen, es ist einfach perfekt. Der ideale Ausweg, die bestmögliche Lösung und das Traumende für Alina, das ich mir erhofft hatte.

Doch nicht nur das Ende, auch der Weg dorthin hat mir sehr gut gefallen. Dass ich gelitten, gehofft und gebangt habe, schrieb ich ja bereits. Denn die Handlung von Grisha – Lodernde Schwingen war die mit Abstand komplexeste der gesamten Trilogie. Wir erfahren nicht nur mehr über die Hintergrundgeschichte der Welt, auch die Entstehung der Kräftemehrer wird anschaulich erklärt und auch der Dunkle wird näher beleuchtet.

Doch nicht nur Plot und Ende haben mich voll überzeugt, auch Leigh Bardugos Schreibstil ist unglaublich. Sie schreibt so bildgewaltig und doch flüssig, dass ich sehr schnell in den Büchern vorankam und mir doch alles gut vorstellen konnte. Show, don’t tell beherrscht sie auf jeden Fall perfekt.

Last but not least möchte ich noch ein Wort über die Figuren verlieren: Alina, Mal, Nikolai – ich habe sie alle wahnsinnig gerne auf ihrer Reise begleitet. Alina hat sich zu einer echten Heldin gemausert, die sich selbst und damit auch ihre Bestimmung gefunden und auch angenommen hat. Ihre Entwicklung von Band 1 bis Band 3 ist wirklich beeindruckend. Mal mochte ich auch. Er ist recht beständig, doch auch er birgt ein überraschendes Geheimnis (seid gespannt!). Nikolai lernen wir als überaus charmant und sympathisch kennen und genau das bleibt er zum Glück auch, wenn er auch deutlich ernster wird.

Alles in allem ist Grisha – Lodernde Schwingen der großartige Abschluss einer beeindruckenden Reihe, die mir wirklich gut gefallen hat. Ich habe absolut nichts am Abschlussband auszusetzen und empfehle dir – falls noch nicht geschehen: Lies diese Reihe! Du wirst es garantiert nicht bereuen.

Weitere Lesemeinungen:

„Die Grisha-Trilogie ist der perfekte Fantasy Kurztrip fürs Wochenende. Alle drei Bände greifen nahtlos ineinander und lassen sich super in einem Stück durchbingen. Außerdem ist es die perfekte Mischung aus Liebesgeschichte, Abenteuer und Magie in einer faszinierenden Welt. Insbesondere, wenn die Grisha ihre Kräfte einsetzen fühle ich mich wie mitten in einem Midgard-Abenteuer. Die Einbindung russischer Mythologie schafft eine ganz besondere Atmosphäre, die ich so noch nicht erlebt habe.“ Yvonne | Lauschige Lesezeiten

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