Rezension

Fate & Fire

Titel Fate & Fire
Reihe Nordlicht-Saga
Band 1. Band
Autorin Ivy Leagh
Übersetzer:in
Illustrator:in
Verlag Loom Light
Erschienen als Taschenbuch
Genre Funtasty-Romance
Preis 15,00 €
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung
Fate & Fire
Fate & Fire

Ich breche selten Bücher ab. Umso trauriger bin ich, dass ich Fate & Fire abbrechen musste. Den Grund dafür liest du in meiner Rezension:

Ich wollte Fate & Fire so sehr mögen, wirklich. Der Klappentext versprach eine mysteriöse und spannende Geschichte mit einem extrem coolen Ansatz für eine geheimnisvolle Wesenheit, das Setting klang vielversprechend und eigentlich hätte alles so schön passen können. Wäre da nicht Emma gewesen, die mich mit ihrem Verhalten einfach so unendlich verwirrt und genervt hat.

Fate & Fire hatte super viel Potenzial, das nicht genutzt wurde

Emma war leider so gar nicht meine Protagonistin: Sie ist wankelmütig, inkonsequent und hat bei mir extreme Bella-Vibes erzeugt. Dabei beschreibt sie sich selbst als super reflektierte Person, die extrem viel liest und niemals auf klischeehafte Typen reinfallen würde. Sie schreibt sich selbst einen scharfen Verstand zu und hält sich für total tough. Leider habe ich davon in der Geschichte so gar nichts mitbekommen. Mal verhält sie sich wirklich reif und reflektiert, nur um im nächsten Moment irgendeinen Blödsinn zu machen.

Und Marc, Emmas Love-Interest, ist leider nicht besser. Auch hier hatte ich so starke Twillight-Vibes, dass Edwards Vergleich vom Löwen und Lamm die Beziehung zwischen Emma und Marc am besten umschreibt. Leider erinnerte mich Marc mit seiner übertrieben geheimnisvollen Aura mehr an Edward als an eine eigens konstruierte Figur. Dass ich kein Fan von „ich bin zu gefährlich für dich“-Tropes bin, dürfe nicht zuletzt seit Splitterherz bekannt sein.

Was mich aber noch zum Weiterlesen animiert hatte, waren zwei Punkte: die Thematik mit den Nordlichtern und die geheimnisvolle Wesenheit. Emmas Monologe und andere Stellen im Buch habe ich komplett überblättert. Und als sich sowohl die Nordlichter als auch die Wesenheit in eine für mich unglaubwürdige Richtung entwickelten, war ich leider komplett raus.

Was mich am meisten störte, war der Umgang mit der Wesenheit. Da die Enthüllung einen großen Teil des Plots ausmacht, spoilere ich hier nicht. Aber so viel: Das Wesen basiert auf einer bekannten mythologischen Figur, die ganz klar definiert ist – und zwar ein eine gänzlich andere Richtung. Für mich hat die Interpretation der Autorin überhaupt nicht gepasst.

Zusammenfassend kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. Für mich hatte Fate & Fire leider zu viel konstruiertes Drama und konnte mich auch nicht mit seinen Wendungen oder den Figuren überzeugen.

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