Rezension

Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Titel Das Leben ist (k)ein Ponyhof
Reihe
Band
Autor Britta Sabbag
Übersetzer
Illustrator
Verlag Bastei Lübbe
Erschienen als Broschiertes Taschenbuch
Genre Frauenroman, Humor, Belletristik
Preis 8,99€
Seitenzahl 224 Seiten
Bewertung ....

Das Leben ist (k)ein Ponyhof in drei Worten?

Humorvoll, leicht, amüsant.

Wie ist das Cover?

Ich liebe die Cover von Bastei Lübbe auf Britta Sabbags Büchern. Und vor allem liebe ich ihre Bücher. Mit Pinguinwetter fing die Liebe zu ihren Büchern an und ging nun in die dritte Runde. Mit knalligen Farben, einem weißen Schriftzug und hübschen Tiermotiven weiß der Verlag optisch von seinem Buch zu überzeugen.

Wie war die Handlung?

Es handelt sich bei diesem Roman um einen Frauenroman, der sich locker und leicht lesen lässt und einem ein paar Stunden Auszeit von der Realität gewährt. Es geht hier um Antonia, die ein angeblich perfektes Leben führt – bis ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt wird. Und, obwohl die das nicht weiß, ist es genau das, was sie eigentlich brauchte. Ich hatte viel Spaß dabei, dieses Buch zu lesen. Die Figuren, der Humor und die Situationskomik machen für mich die Bücher von Britta Sabbag aus. Und auch dieses Mal wurde ich nicht enttäuscht. Da das Buch nur etwas mehr als 200 Seiten hat, kann man keine sonderlich tiefgreifende, wendungsstarke und tiefenpsychologische Handlung erwarten. Stattdessen bekommt man Spaß, lockere Dialoge und massenhaft Unterhaltung!

Wie waren die Figuren?

Antonia, Walter, Carl und Leo haben die Geschichte auf jeden Fall bereichert. Antonia ist zu Beginn recht steif, karrierefixiert und versnobt. Genau dasselbe bei Carl. Die beiden sind ein Herz und eine Seele, sofern man ihrer Beziehung solch gefühlvollen Attribute denn zusprechen kann. Denn genau darin sieht sich ihre Beziehung begründet: Nicht auf Gefühlen, sondern auf Praktik und Logik. Und dann schneit Walter rein, bringt Leo in Antonias Leben und alles steht Kopf. Walter ist einfach ein Unikat. Der alte Herr hat sich mit seiner lockeren, 68er angehauchten Art in mein Herz gemogelt. Und Leo ist einfach ein toller Typ.

Wie war der Schreibstil?

Britta Sabbag schreibt unheimlich locker und leicht. Ihr Schreibstil hat etwas ganz Eigenes, das Wiedererkennungswert hat. Man schlägt eines ihrer Bücher auf und versinkt einfach in ihnen. Man stört sich nicht an der Wortwahl, fliegt nur so durch die Geschichte und hat an witzigen Dialogen und Situationskomik viel zu lachen.

Was war gut an Das Leben ist (k)ein Ponyhof?

Ich fand die Charakterentwicklung von Antonia schön. Natürlich wurde auch hier das Rad nicht neu erfunden und einige mögen vielleicht kritisieren, dass die Figuren stereotypisch angelegt worden seien, aber das stört mich nicht die Bohne. Ich liebe Britta Sabbags spritzige und humorvolle Dialoge und konnte mich bei manchen Szenen vor lauter Lachen nicht mehr halten. Und daran hatte vor allem Walter Schuld.

Gibt es etwas Außergewöhnliches?

Walter ist ein ganz außergewöhnlicher Charakter. Er wirkt teilweise senil und desorientiert, weiß aber eigentlich ganz genau wie das Leben so spielt. Er erkennt mehr, als man ihm zutrauen möchte und hat dabei immer ein Lächeln auf den Lippen, egal wie aussichtslos eine Situation erscheinen mag.

Kann ich Das Leben ist (k)ein Ponyhof weiterempfehlen?

An alle, die Frauenromane mögen, gerne lachen und Britta Sabbags Romane lieben.

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