Rezension

Kingdom of the Wicked-Trilogie

Titel Kingdom of the Wicked, Kingdom of the Cursed & Kingdom of the Feared
Reihe Kingdom of the Wicked
Band Bände 1-3
Autorin Kerri Maniscalco
Übersetzer:innen Diana Bürgel & Julian Müller
Illustrator:in
Verlag Piper
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy
Preis 17,00 €
Seitenzahl 416, 480 & 448 Seiten
Bewertung

Selten habe ich eine Fantasy-Reihe gelesen, die so atmosphärisch und gleichzeitig erfrischend anders war. Das für mich größte Highlight? Dass Kerri Maniscalco italienische Mythen in die Geschichte eingewoben hat. Das hatte ich so bisher noch in keinem Fantasybuch gefunden. Wie ich die Reihe im Detail finde, liest du hier:

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns
Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns

Kingdom of the Wicked – Der Fürst des Zorns

Der erste Band hat mich einfach umgehauen! Emilia als Protagonistin ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ihre Liebe zu ihrer Schwester, ihre Schlagfertigkeit und der Funken Sarkasmus in ihrem Charakter haben sie unglaublich sympathisch gemacht. Schon der Ausgangspunkt, Emilias Versuch, den Mord an ihrer Schwester aufzuklären, brachte sofort eine packende Spannung in die Handlung. Besonders faszinierend fand ich die Begegnungen und die sich entwickelnde Beziehung mit Wrath, dem düsteren Dämonenfürsten. Hier hat wirklich alles gepasst. Vor allem die kabbelige Art der beiden hat es mir angetan. Von mir gibt es 4,5 Sterne.

Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle
Kingdom of the Wicked – Die Königin der Hölle

Kingdom of the Cursed – Die Königin der Hölle

Im zweiten Teil wird die Geschichte um einiges düsterer, was mir im Grunde gefallen hat. Ich mochte, wie sich Emilias Charakter weiterentwickelt und wie ihr Zusammenspiel mit Wrath immer intensiver, konfliktreicher, aber auch spannender wurde. Gleichzeitig hatte ich hier ein paar kleinere Momente rund um Emilias Schwester, die mich nicht ganz so stark gepackt haben wie noch im Auftakt. Trotzdem konnte mich das Buch mit seiner Atmosphäre und seinen Wendungen immer noch gut unterhalten und überraschen. Am Ende gibt es von mir 4 Sterne.

Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache
Kingdom of the Wicked – Die Göttin der Rache

Kingdom of the Feared – Die Göttin der Rache

Der Abschluss der Trilogie hat dann wieder vieles sehr rund zusammengeführt. Besonders gut hat mir gefallen, dass am Ende wirklich alle Handlungsstränge logisch aufgelöst wurden. Auch die Verbindung von Emilia und Wrath hat mir hier noch einmal sehr gefallen, weil man spürte, wie stark sich beide über die Reihe hinweg entwickelt haben. Die Wendungen hatten es wieder in sich, einige davon haben mich wirklich komplett überrascht. Insgesamt konnte das Finale zwar nicht ganz an den Auftakt heranreichen, war aber ein spannender und zufriedenstellender Abschluss. Auch hier vergebe ich 4 Sterne.

Die Kingdom of the Wicked-Trilogie hat mich mit ihrem ungewöhnlichen Setting, starken Figuren und cleveren Wendungen sehr begeistert. Emilia war für mich eine tolle Protagonistin und die Dynamik zwischen ihr und Wrath hat die Geschichte auf vielen Ebenen getragen. Besonders schön fand ich, dass die Reihe bis zum Schluss überraschend blieb und dennoch ein rundes Ende fand. Wer Lust auf italienisch angehauchte Fantasy, düstere Dämonenfürsten und spannende Twists hat, sollte dieser Reihe unbedingt eine Chance geben.

Andere Beiträge

Rezension

Wie Blut so rot

Ich habe den zweiten Leseabschnitt nahezu inhaliert – selten habe ich eine so packende und schlüssig weitergeführte Fortsetzung gelesen. Die Luna-Chroniken sind einfach super lebendig geschrieben und machen richtig süchtig. Diesmal geht es los mit Scarlett und ihrer Großmutter – eine neue Protagonistin mit Rotkäppchen-Vibes, und obwohl das Märchen nicht zu meinen Liebsten gehört, hat mir diese Sci-Fi-Variante total gut gefallen und mich sofort gepackt. Mehr erfährst du hier:

Weiterlesen.

Rezension

Eine Liebe in Neapel

Du bist auf der Suche nach einer absolut realistischen Liebes- und Lebensgeschichte zweier Menschen? Dann solltest du unbedingt in meine Rezension zu Eine Liebe in Neapel reinlesen:

Weiterlesen.

4 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Hallo Nina,

    hm, der Totenschädel gehört wohl bei dieser Reihe zum Erkennungsmerkmal oder wie mir scheint….schmunzel…

    Mein Sohn hat auch einen Totenkopf, aber keinen Echten…..Gott sei Dank..!!!

    LG…Karin..

    1. Hallo Karin,

      ja, da gibt es ein grafisches Muster. Aber das Thema Tod spielt eine wichtig Rolle in der Geschichte.
      Hast du zufällig schon mal in den ersten Band reingelesen?

      Einen echten hätte ich auch nur ungern irgendwo stehen. 😀

      Liebe Grüße
      Nina

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Ich stimme zu