Rezension

Crushing Souls

Titel Crushing Souls
Reihe Driven Dreams-Dilogie
Band 1. Band
Autorin Carolin Wahl
Übersetzer:in
Illustrator:in
Verlag Loewe Intense
Erschienen als Taschenbuch
Genre Fantasy
Preis 15,95 €
Seitenzahl 448 Seiten
Bewertung
Crushing Souls
Crushing Souls

Ich bin bekennender Formel-1-Fan, schon seit Kindheitstagen. Als Carolin Wahl Anfang letzten Jahres ihre F1-Dilogie ankündigte, war also klar: Die muss ich lesen. Beide Bände habe ich direkt in meiner Lieblingsbuchhandlung vorbestellt; und im Februar habe ich dann zum Auftaktband gegriffen, um mir die Winterpause ein wenig zu verkürzen. Eine bessere Entscheidung hätte ich kaum treffen können.

In Crushing Souls geht es um Fiona und Duncan – ein Paar, das Spass macht

Was mich von der ersten Seite an gepackt hat, waren die Figuren. Fiona mochte ich direkt: ihre Leidenschaft für die F1, ihre Hingabe, mit der sie ihre Ziele verfolgt, und ihre empathische Art, die sie zur besten Freundin macht, die man sich wünschen kann. Sie ist klug, weiß was sie will und hat Durchhaltevermögen – auch wenn ihr eigener Vater ihr auf ihrem Weg in die F1 nur Steine in den Weg legt. Fionas Vater war mir entsprechend direkt unsympathisch, was aber so angelegt war und um ihn herum entsteht jede Menge sinnvolles Drama, das ordentlich Schwung in die Geschichte bringt.

Duncan ist der komplette Gegenpart: verschlossen, grummelig, in sich gekehrt und ein Ausnahmetalent auf der Strecke. Enemies to Lovers trifft Grumpy x Sunshine – beide Tropes mag ich sehr gerne, und die Dynamik zwischen den beiden hat mir beim Lesen viel Freude bereitet.

Dazu gibt es noch Aurora, Fionas beste Freundin, und ihren Bruder Marius, die Kinder des amtierenden Fürsten eines fiktiven Fürstentums, das stark an Monaco erinnert. Passender hätte das Setting kaum sein können. Und dass Band 2 Auroras und Adrians Geschichte erzählt, macht schon beim Lesen von Band 1 ordentlich Vorfreude.

Das Formel 1-Feeling in Crushing Souls kommt auf

Man merkt auf jeder Seite, dass Carolin Wahl selbst Fan der F1 ist. Aus Lizenzgründen durften zwar nicht die offiziellen Teams und Begriffe verwendet werden, aber die Fiktion funktioniert hervorragend. Die Rennen sind spannend beschrieben, das Gesamtgefüge des Sports wirkt realistisch – und allein die Rennbeschreibungen haben für ordentlich Herzrasen gesorgt. Der Plot mit seinen Wendungen und Enthüllungen hat sich in einer angenehmen Geschwindigkeit entwickelt und mich durchgehend gut unterhalten.

Crushing Souls war der perfekte Begleiter für die F1-Winterpause: mit sympathischen Figuren, authentischer Rennatmosphäre und zwei Tropes, die einfach funktionieren.

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