Rezension

Hummeldumm – Das Roman, ne

Hummeldumm – Das Roman, ne
Tommy Jaud
ISBN: 978-3-596-17476-8
Fischer Verlag
8,99 Euro als die Taschenbuch

Inhalt

9 Trottel mit albernen Sonnenhüten.
271 gar nicht mal so wilde Tiere.
3877 Kilometer Schotterpiste im Minibus.
Und weit und breit kein Handynetz.

Mein Meinung zu Hummeldumm – Das Roman, ne

Herrlich.
Ich kenne kaum ein Buch, in dem man so viel und so herzlich laut und viel lachen kann.
Auf den 303 Seiten schafft es Tommy Jaud seine Charaktere so lebendig und echt wirken zu lassen, dass man die Geschichte vor seinem geistigen Auge schon sehen kann.

Die 9 Trottel sind Sina und Matze, ein Pärchen aus Köln.
Max Breitling, Immobilienmakler und seine Maus, der immer frohe Wetterfloh Brenda Schiller.
Rosinengesicht Käthe Gruber und ihr Mann und Speckhut Pepi.
Der Sportler Kevin Schnabel.
Die Schildkröte Karl-Heinz Seppelpeter.
Erdbeerigel Trixi Sipp aus Zürich, aber eigentlich aus Hannover.
Und natürlich der liebenswerte Guide Bahee Mutima, der mir aufgrund seiner erfrischenden Art unheimlich gut gefallen hat.

Zusammen erleben sie eine Rundreise durch Namibia mit etlichen Tiefen und einigen Höhen.
Lachkrämpfe sind vorprogrammiert, allein durch die geschriebenen Akzente.
Drei Österreicher, eine Schweizerin, die eigentlich aus Deutschland kommt und fünf Deutsche zusammen mit einem Guide, der ein akzentgeprägtes Deutsch spricht in dem es immer wieder zu neuen Wortschöpfungen kommt. Doch genau diese Tatsache sorgt für ordentlich Zündstoff.

Hummeldumm – Das Roman, ne ist aus der Ich-Perspektive Matzes geschrieben und es ist einfach zu genial zu lesen wie er in Gedanken seine Mitreisenden kommentiert und was er so alles über sie denkt.

Wer mal wieder so richtig herzlich lachen will und an wahren Geschichten seinen Gefallen findet, dem kann ich Hummeldumm – Das Roman, ne nur ans Herz legen.
Es ist absolut witzig und fesselnd, verzaubert durch seinen ganz eigenen Charme und fordert einen heraus Österreicherakzent zu lesen.

Es ist einfach nur herrlich!

2 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Du hast mir ja das erste Kapitel von dem Buch vorgelesen und ich muss sagen es war wirklich einfach nur total witzig. Also falls ich demnächst mal Zeit finde, werde ich das Buch evtl. auch mal lesen. Der Autor scheint ja eh öfters gute Bücher zu schreiben. Du hast mir ja erzählt, dass das Buch „Vollidiot“, sprich die Vorlage zum gleichnamigen Film auch von ihm stammt. Und naja, der Film war genial und da die zugehörigen Bücher meistens noch besser sind, sind seine Bücher wohl grundsätzlich zu empfehlen. 🙂

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