Titel Mona – Zwischen Himmel und Hölle Reihe Mona-Trilogie Band 3. Band Autor I. B. Zimmermann Übersetzer:in – Illustrator:in – Verlag Yuna Erschienen als Taschenbuch Genre Funtasy, Liebesroman Preis 14,99 € Seitenzahl 480 Seiten Bewertung

Nachdem mir die ersten beiden Bände der Mona-Trilogie so unfassbar gut gefallen haben, musste ich Mona – Zwischen Himmel und Hölle. Und ich habe jede Seite geliebt! Warum, das verrate ich dir im Detail in meiner Rezension zum Abschlussband:
Mona – Zwischen Himmel und Hölle ist das höllisch gute Finale der Trilogie (sorry, den musste ich bringen) und schließt die humorvoll-chaotische Urban-Fantasy-Welt rund um Mona und ihren Erzdämon Balthasar würdig ab. Dabei setzen sich viele Punkte, die ich an den ersten beiden Bänden schon so sehr mochte durchgängig fort: der sarkastische Humor, die slapstickartige Dynamik, die authentische Frankfurt-Atmosphäre und vor allem die extrem gute Charakter-Gestaltung.
Mona – Zwischen Himmel und Hölle ist ein würdiger Trilogie-Abschluss
Neben den gewohnten (und erwarteten) Punkten, hat der Abschlussband auch spannungstechnisch einiges zu bieten: Während sich die Lage überirdisch sehr schnell zuspitzt, geht es auch in der Hölle richtig rund. Dabei knüpft die Handlung nahtlos an den Vorgängerbänden an und führt den Gesamtplot stimmig fort. Was mir so super gefallen hat: In Band drei werden Handlungsstränge aus Band 1 aufgenommen, was die Gesamtgeschichte so richtig schön rund gestaltet. Richtig glücklich gemacht hat mich, dass am Ende keine Fragen mehr offen blieben. Alle Handlungsstränge laufen in Mona – Zwischen Himmel und Hölle zusammen und werden ordentlich abgeschlossen. Ich liebe das ja.
Emotional hat der Abschluss auch ordentlich was drauf. Monas Beziehung zu Balthasar wird richtig auf die Probe gestellt und das fand ich sowohl passend als auch realistisch dargestellt. Darüber hinaus entwickeln sich alle Figuren in einem Rahmen weiter, der mir sehr, sehr gut gefallen hat. Generell finde ich die Figurengestaltung unglaublich gut und lebensnah. Das gefällt mir ja schon seit Band eins so enorm gut an der Reihe.
Mein Highlight in Mona – Zwischen Himmel und Hölle sind die Figuren
Und wenn wir schon von liebenswerten Figuren sprechen: Monas Clique aus Vampir Boris, Werwolf Ben, Skelettin Bärbel und Co. ist weiterhin so herrlich verschroben, sympathisch und liebenswerter Eigenarten, ich wollte sie kaum gehen lassen. Am bewunderswertesten find ich aber die mühelos eingebaute Repräsenation und Inklusion. Alles ist selbstverständlich und ernsthafte Themen sind nicht drüber. Und das liebe ich so an der Reihe! (Ich wiederhole mich, ich weiß. :D) Aber diese Kombination aus lustig-leichter Erzählkunst, Erzähltiefe, Popkultur, Mythologie und Repräsentation hat mich einfach vollkommen überzeugt.
Dass ich auch die Regionalität total super finde, habe ich auch schon in den anderen Rezensionen angemerkt. Aber es ist einfach cool, dass eine Trilogie in der eigenen Heimat spielt. Und die Idee mit der Bürokratie für Unvolk, die lieb ich einfach zu 100 %. Deutsches Beamtentum in Reinform.
Wenn man meine Schwärmerei so liest, wird glaube ich sehr schnell deutlich, dass ich Mona – Zwischen Himmel und Hölle genauso toll fand wie die ersten beiden Bände. Ob gedruckt oder als Hörbuch, das ich sehr empfehlen kann, weil der Autor es selbst vorliest, diese Reihe bekommt eine definitive Leseempfehlung. Die perfekte Wahl für alle, die auf etwas abgedrehte Urban Funtasy mit Herz und Humor stehen.