Rezension

Das Geheimnis der Schwestern

Titel Das Geheimnis der Schwestern
Reihe Disney-Villians
Band 6. Band
Autorin Serena Valentino & Walt Disney
Übersetzerin Ellen Kurtz (geb. Flath)
Illustrator:in
Verlag CarlsenVerlag
Erschienen als Hardcover
Genre Jugendbuch, Märchen
Preis 12,00 €
Seitenzahl 278 Seiten
Bewertung
Das Geheimnis der Schwestern
Das Geheimnis der Schwestern

Seit ich den ersten Band der Disney-Villians-Reihe sah, wollte ich sie unbedingt lesen. Zum Geburtstag bekam ich den Band Das Geheimnis der Schwestern geschenkt. Leider hat mich die Reihe überhaupt nicht überzeugt. Warum, liest du hier.

Wenn Kindheitserinnerungen heiß geliebter Disney-Filme auf Buchform und einen Handlungstwist treffen hat man das, was 90er-Kinder unglaublich glücklich macht: Eine Reise in die Vergangenheit zwischen Buchdeckeln. Das war zumindest meine Erwartung. Bekannte Disney-Geschichten, die das heimelige Vertrautheitsgefühl mit dem Reiz des Neuen verbinden – schließlich sollen wir mit der Reihe die wahre Geschichte der Bösewichte kennenlernen. Nur leider hat das für mich nicht funktioniert.

Das Geheimnis der Schwestern konnte mich nicht überzeugen

Vorneweg: Ich weiß, dass es sich bei Das Geheimnis der Schwestern um den sechsten Band der Villians-Reihe handelt. Zumindest wurde mir das nach dem Epilog klar, der mehr Grundwissen vorauszusetzen schien, als ich hatte. Allerdings lässt sich der Abschlussband auch ohne die Vorgänger lesen und verstehen. Dennoch gehe ich in dieser Rezension auch nicht auf die Gesamtheit des Plots, sondern Punkte wie Schreibstil, Figurenpersonal und Atmosphäre ein.

Nachdem ich mich darauf eingestellt hatte, dass ich eine Reihe an ihrem Ende beginne, konnte ich mich trotzdem entspannt auf die Handlung einlassen. Denn die vorangegangenen Geschehnisse werden des Öfteren wiederholt. Leider zieht sich der Plot dadurch ein wenig, wodurch ich einige Passagen nur überflog. Der ausschweifende Schreibstil begünstigte diesen Effekt noch, da an vielen Stellen ausführliche Beschreibungen eingebaut wurden, die mir leider nicht beim Vorstellen der Handlungsorte halfen. Und auch mit den Protagonistinnen hatte ich so meine Schwierigkeiten

Denn Circe und Schneewittchen, die im Fokus von Das Geheimnis der Schwestern stehen, waren mir einfach zu perfekt. Sie hatten immer Verständnis füreinander, sind immer über die Maßen nett, höflich und zuvorkommend. Ich weiß: Schneewittchen ist eine Disney-Prinzessin und damit die Liebenswürdigkeit in Person, aber diese Reihe wollte doch etwas mehr Ecken und Kanten zeigen. Leider ist auch die Atmosphäre eher zuckersüß, anstatt ein wenig düster und spannend zu sein, was ich vom Thema der Reihe erwartet hätte. Auch das Ende konnte mich nicht abholen, dazu verrate ich dir aus Spoilergründen aber natürlich nichts.

Du merkst es meiner Rezension an, Das Geheimnis der Schwestern konnte mich in keinem Punkt abholen. Die Reihe ist deswegen nicht grundlegend schlecht, sie ist nur nicht für mich als Leserin geschaffen.

Andere Beiträge

Rezension

Splitterherz

Vor einer ganzen Weile habe ich mir die Splitterherz-Trilogie von Bettina Belitz gekauft. Und vor kurzem war es dann soweit und ich befreite den ersten Teil Splitterherz vom TBR. Warum ich eine durchwachsene Meinung zum Auftaktband habe, liest du hier:

Weiterlesen.

Rezension

Die Mission des Kreuzritters

Vor kurzem habe ich Überraschungsbuchpost erhalten – das neueste Werk von Ulf Schiewe. Wie mir sein historischer Roman Die Mission des Kreuzritters gefallen hat, liest du in meiner Rezension.

Weiterlesen.

Ein Kommentar zu diesem Beitrag

  1. Hallo liebe Nina,

    hm, kann passieren….schade.
    Mich persönlich spricht das Cover schon mal gar nicht so an…bißchen lieblos kommt mir der giftige Apfel daher…

    Schöne Ostertage noch..
    LG…Karin..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Ich stimme zu