Rezension

Blut will Blut

Titel Blut will Blut
Reihe Ja
Band 1. Band
Autor André Kussmaul
Übersetzer
Illustrator
Verlag Piper Fahrenheit
Erschienen als ebook
Genre Thriller
Preis 6,99€ [LE] Werbung
Seitenzahl 244 Seiten
Bewertung .....

Blut will Blut in drei Worten?

Verwirrend, fesselnd, verunsichernd.

Cover & Gestaltung von Blut will Blut?

Das Cover von Blut will Blut wirkt bereits auf den ersten Blick düster, bedrohlich und bedrückend. Das ist auch genau die Atmosphäre, die sich durch den Thriller zieht. Der dargestellte Wald ist zudem von tieferer Bedeutung, da einige wichtige Szenen des Thrillers in Wäldern spielen. Das Cover trifft perfekt die Stimmung des Thirllers.

Worum geht es in Blut will Blut?

Da dieses Buch ein Thriller ist, der von seiner Spannung lebt, werde ich euch an dieser Stelle nichts über den konkreten Inhalt verraten. Nur so viel: Es geht um vier Frauen und deren geheimnisvolle Vergangenheit. Der Leser wird auf eine verworrene Reise mitgenommen, auf der ich mich stellenweise nicht mehr darauf verlassen konnte, zwischen Wahr und Falsch zu unterscheiden. Der Leser wird hin und her geworfen, Realität und Wirklichkeit innerhalb des Thrillers verlieren an Konsistenz. Das Ende des Thrillers ist ebenso verworren und verwirrend wie der gesamte Thriller.

Der Schreibstil von André Kussmaul?

André Kussmauls Schreibstil ist wie für Thriller gemacht. Die Wortwahl und Kapitellänge, die schnellen Perspektivwechsel und der Plot gehen Hand in Hand. Alles passt perfekt zusammen, ergänzt einander und schaukelt das Leseempfinden hoch. Kussmaul schreibt sehr sachlich und zeitgleich fesselnd. Sein Thriller bekommt dadurch einen einzigartigen Ton, der mich sehr begeistert hat. Die Wortwahl passt perfekt zur eher sachlichen Protagonistin Hannah.

Das Figurenpersonal in Blut will Blut?

Innerhalb des Thrillers werden einige Figuren eingeführt, die alle wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Vor allem Hannah, die man während des Thrillers als Protagonistin näher kennenlernt, hat mir besonders gefallen. Sie hat eine sehr eigene Art, was nach ihrer Geschichte jedoch allzu verständlich ist. Auch die anderen Figuren haben mir, sofern man sie kennenlernen konnte, sehr gut gefallen. Konstruiert sind die Figuren alle ziemlich gut. Jede der vier Frauen hat ihre eigene Art, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Auch der Antagonist hat meinen Geschmack getroffen, da er wunderbar zweischneidig konstruiert ist.

Positives über Blut will Blut?

Der Thriller wirft den Leser hin und her. Ich wusste stellenweise gar nicht mehr, was wahr und was falsch ist. In jedem Kapitel werden neue Fragen aufgeworfen, man zweifelt nicht nur an der Zurechnungsfähigkeit einiger Figuren, sondern auch an der eigenen. Der Autor versteht es meisterhaft, als geklärt geltende Fragen wieder zu hinterfragen. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Hinter jedem Detail könnte etwas Verborgenes stecken. Und das habe ich enorm genossen. Vor allem das Ende passt zum Inhalt des Thrillers, da es den Leser noch verwirrter, unsicherer und irritierter zurücklässt als zu Beginn. Ein weiterer Pluspunkt: Der Cliffhanger ist nur der Auftakt zu einem Folgeband!

Empfehlung zu Blut will Blut?

Ich vergebe für Blut will Blut eine uneingeschränkte Leseempfehlung. Hier kommen nicht nur Thriller-Liebhaber auf ihre Kosten, auch Beginner haben mit Blut will Blut einen fesselnden und spannenden Thriller an der Hand. Ich danke dem Piper Fahrenheit Verlag und Lovelybooks herzlich für die Bereitstellung eines Leseexemplars von Blut will Blut im Zuge der Leserunde.

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Fühlst du dich hin und wieder von deinem SUB gestresst oder gefällt es dir immer viel Auswahl da zu haben?

Ehrlich gesagt ist meine Antwort auf diese Frage sowohl ja als auch nein. Es gibt Zeiten, da vergesse ich meinen TBR zwar nicht, aber er rückt in den Hintergrund. Da stresst er mich genauso wenig, wie er mich erfreut. Wenn ich dann mal an meinen TBR denke, so kommt es auf die Stimmung an. Es gibt einfach Momente, in denen ich voller Schrecken feststelle, dass ich nicht mehr weiß wie viele Bücher auf meinem TBR liegen oder ob ein bestimmtes Buch bereits darin schlummert. Erst kürzlich ist mir dies passiert und daraufhin habe ich meinen TBR gelistet, sortiert und sogar ein paar Bücher ausgemistet. Jetzt liegt mein TBR bei 137 Büchern, was 22 weniger Bücher sind, als ich eigentlich angenommen hatte. Da die Zahl immer weiter sinkt, beginne ich auch wieder Freude über meinen TBR zu empfinden. Je höher er stieg, desto stressiger wurde es. Man hatte immer im Hinterkopf: Oh Gott, so viele ungelesene Bücher. Je mehr die Zahl sinkt, desto wahrscheinlicher erscheint es mir, dass ich meinen TBR tatsächlich abbauen könnte. Und momentan bin ich diesbezüglich sehr zuversichtlich. Wenn ich meinen TBR noch weiter reduziere, werde ich mich vermutlich auch wieder über die Auswahl freuen, denn aktuell ist der TBR einfach zu bombastisch, um sich einfach für ein Buch entscheiden zu können. Kennt ihr das?

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