Rezension

Silber – Das erste Buch der Träume

Titel Silber – Das erste Buch der Träume
Reihe Silber-Trilogie
Band 1. Band
Autor Kerstin Gier
Übersetzer
Illustrator
Verlag Fischer Jugendbuch
Erschienen als Hardcover mit Schutzumschlag
Genre Jugendbuch, Phantastik
Preis 18,99€
Seitenzahl 418 Seiten
Bewertung
Silber – Das erste Buch der Träume
Silber – Das erste Buch der Träume

Im Juni 2013 habe ich Silber – Das erste Buch der Träume zum ersten Mal gelesen. Richtig, 2013. Du fragst dich jetzt, warum du diese Rezension im Jahr 2019 liest? Willkommen im Club! Die Antwort erfährst du in meinem Blogbeitrag.

Volle sechs Jahre ist es her, dass ich Silber – Das erste Buch der Träume zum ersten Mal gelesen und mich in die von Kerstin Gier geschaffene Traumwelt verliebt habe. Sechs Jahre hat es dauert, bis ich voll Buchhunger vor meinem TBR-Regal stand und das laute Schreien des dritten Bands der Silber-Trilogie endlich nachgab und das Reihenfinale las. Aber Moment: Bevor ich den Abschlussband lese, wiederhole ich lieber die ersten beiden Teile – man will ja schließlich nichts verpassen. Gesagt, getan, die Reihe an einem Wochenende durchgesuchtet und dann beim Recherchieren für die Rezension zu Band drei verwundert feststellen, dass Band eins nie rezensiert wurde…

 Silber – Das erste Buch der Träume entführt dich in eine spannende Traumwelt

Warum ich meine Rezension damals nicht nach dem ersten Lesen geschrieben habe, kann ich dir heute nicht mehr sagen. Vermutlich lang es am Unistress, einer Hausarbeit oder irgendetwas anderem, an Silber – Das erste Buch der Träume lag es definitiv nicht. Was mich am Auftaktband und der Reihe im Allgemeinen so fasziniert, ist die Hintergrund- und Plotidee: Wir begleiten die Protagonistin Liv auf ihrer Reise in die Traumwelt. Und diese ist genauso faszinierend, wie du sie dir vermutlich gerade vorstellst. Bekanntlich ist in Träumen alles möglich und das nutzt Kerstin Gier gekonnt für ihren Plot. Zu Beginn der Reihe erscheint die gesamte Traumwelt als mystisches und etwas unüberschaubares Konstrukt, was ich sehr passend fand. Schließlich werden wir – Liv, du und ich – einfach Kopfüber in eine Welt geworfen, in der nur unser eigener Geist und Grenzen setzt. Entsprechend gut fand ich es, dass Liv eine Weile braucht, um dem Ganzen auf den Grund zu gehen und die Regeln zu verstehen.

Die Protagonistin von Silber – Das erste Buch der Träume liebt Geheimisse

Apropos Liv: Ich mag sie unheimlich gerne als Protagonistin. Sie ist sarkastisch, nicht auf den Kopf gefallen und unfassbar neugierig. Als sie auf die Traumwelt und deren Geheimnisse stößt, kann sie gar nicht anders, als ihnen auf den Grund zu gehen – und dabei auf eine Gruppe Jungen zu stoßen, die geheimnisvolle (und gruselige) Rituale durchführen. Und ehe Liv es sich versieht, ist sie schon mittendrin im Geschehen und liefert mit ihrem trockenen Humor jede Menge zu lachen.

Aber nicht nur Liv, auch die anderen Figuren konnten mich überzeugen. Zu Beginn ist der Figurenkreis ein wenig unüberschaubar, was sich jedoch schnell legt. Die Figuren sind entsprechend ihrer Wichtigkeit stark oder weniger stark ausgearbeitet, und tragen ihren Teil zur Geschichte bei. Eine besonders spannende Figur ist Secrecy. Wenn du Gossip Girl kennst, wirst du Secrecy mögen – ich persönlich fand die Blogbeinträge über Liv und ihre Schulkameraden überaus unterhaltsam zu lesen und wundervoll humoristisch.

Alles in allem ist Silber – Das erste Buch der Träume ein lustiges Buch für Zwischendurch, das sich gut in einem Rutsch weglesen lässt und heitere Lesestunden verspricht. Liv ist eine unterhaltsame Protagonistin mit Biss, die mir persönlich sehr sympathisch ist. Du hast Silber – Das erste Buch der Träume noch nicht gelesen? Der nächste lauschige Regentag kommt bestimmt!

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