Rezension

Das Mädchen aus Brooklyn

Titel Das Mädchen aus Brooklyn
Reihe
Band Einzelband
Autorin Guillaume Musso
Übersetzerinnen Eliane Hagedorn & Bettina Runge
Illustrator:in
Verlag Pendo Verlag
Erschienen als Taschenbuch
Genre Thriller
Preis 16,99 €
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung
Das Mädchen aus Brooklyn
Das Mädchen aus Brooklyn

Was wäre, wenn deine Verlobte kurz vor der Hochzeit ein Foto dreier Leichen auf den Tisch legt und sagt: Das habe ich getan? Das Mädchen aus Brooklyn von Guillaume Musso startet genau mit diesem Einstieg, der mich sofort gepackt hat. Leider konnte das Buch dieses Potenzial am Ende für mich nicht ganz ausschöpfen.

Eine Geschichte in Das Mädchen aus Brooklyn hat viel (ungenutztes) Potenzial

Die Ausgangssituation hat mich sofort neugierig gemacht: Raphaël steht kurz vor der Hochzeit mit Anna, als sie ihm ein Foto dreier Leichen zeigt und gesteht: Das habe ich getan. Kurz darauf ist sie spurlos verschwunden. Zusammen mit seinem Freund Marc, einem ehemaligen Polizisten, macht sich Raphaël auf die Suche, von Frankreich bis in die Straßen von Harlem und Brooklyn. Der Plot per se war interessant und auch spannend, keine Frage.

Das Aber: alles ging u schnell, zu glatt

Was mich aber gestört hat: Die Geschichte macht seltsame Sprünge. Dinge werden viel zu schnell und zu leicht aufgeklärt, alles geht einfach zu glatt. Das hat die Dynamik für mich deutlich rausgenommen. Ich konnte leider auch keine gute Verbindung zu den Figuren aufbauen, weil einfach die Zeit dafür gefehlt hat. Die Figuren selbst fand ich interessant, aber die Handlung ließ mir nicht genug Raum, um eine echte Beziehung zu ihnen zu entwickeln.

Ob es am Hörbuch lag, kann ich letztlich nicht sagen. Denn ich konnte leider nicht herausfinden, ob es sich um eine gekürzte Version handelt. Möglich wäre es allerdings. In diesem Fall bezieht sich meine Kritik dann natürlich auf das Hörbuch und nicht auf das Buch als Gesamtes.

Das Mädchen aus Brooklyn hat eine spannende Prämisse und interessante Figuren, konnte mich aber leider nicht so richtig catchen. Zu schnelle Lösungen, zu wenig Tiefe, schade, denn das Potenzial war wirklich da.

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