Rezension

American Crown – Beatrice & Theodore

Titel American Crown – Beatrice & Theodore
Reihe American-Crown-Dilogie
Band 1. Band
Autorin Katharine McGee
Übersetzerin Michaela Kolodziejcok
Illustrator:in
Verlag Fischer Sauerländer
Erschienen als Taschenbuch
Genre New Adult
Preis 16,00 € (als Taschenbuch)
Seitenzahl 496 Seiten
Bewertung
American Crown – Beatrice & Theodore
American Crown – Beatrice & Theodore

American Crown – Beatrice & Theodore ist The Crown in Buchform – und der Auftaktband der Dilogie hat mir wirklich gut gefallen. Klingt spannend für dich? Dann lies hier rein, was mir am ersten Teil so gut gefallen hat.

American Crown – Beatrice & Theodore hatte für mich The-Crown-Vibes pur

Die Reihe hat den Netflix-Suchtfaktor: Stellt euch Amerika als Monarchie vor. Denn niemand anderes als George Washington dient der Geschichte als Familienbegründer der amerikanischen Royals. Um das Setting zu beschreiben, benötige ich nur zwei Worte: The Crown. Das Buch fühlt sich an wie eine geschriebene Form der Serie und ich habe jede Seite verschlungen!

Was mir recht schnell aufgefallen ist: Die Parallelen zwischen Beatrice und Queen Elizabeth II sind sehr offfensichtlich. Die Protagonistin und Thronerbin Beatrice hat eine jüngere Schwester (sowie einen Bruder). Durch einen Schicksalsschlag direkt zu Beginn der Geschichte wird Beatrice sehr jung Königin, was die Beziehung der beiden Schwestern massiv belastet. Denn ähnlich wie in The Crown empfindet sich Beatrice‘ jüngere Schwester als deutlich geeigneter für den Job der Königin. Mich persönlich hat die Nähe zur historischen Vorlage nicht gestört, andere könnten es als Blaupause empfinden; so aber ist es perfekt für Königshaus-Fans.

​Im Auftaktband American Crown – Beatrice & Theodore dreht sich alles um Beatrice‘ Gefühlschaos: „Von heute an bist du zwei Menschen – das Mädchen und die Kronprinzessin, die Krone gewinnt immer.“ Kommt euch bekannt vor? 😀 Öffentlich erfüllt sie ihre Pflichten inklusive standesgemäßer Scheinverlobung mit Theodore gewissenhaft, privat zeigt sie sich von einer offeneren Seite. Und die gefiel mir echt gut, da Beatrice eine Figur ist, die man gern haben möchte.

Theodore als Scheinverlobter ist cool drauf, super sympathisch und versteht sich auf freundschaftlicher Ebene super mit unserer Protagonistin. Endlich mal kein klassisches Liebesdreieck, sondern eine komplizierte Dynamik. Beatrice‘ Schwester Samantha wird als impulsive Rebellin am Beispiel der jungen Margaret Windsor inszeniert. Ihren Handlungsstrang mochte ich allerdings auch sehr gerne, da Samantha eine liebenswerte Figur ist.

Die Figuren sind toll, Setting und Idee sind mega und der Schreibstil lässt sich unwahrscheinlich gut lesen. Als kleine Wermutstropfen könnten die zu große Nähe zu realen Royals bzw. Gerüchten über diese, eine gewisse fehlende Tiefe in der Charakterentwicklung und stellenweise konstruiertes Drama durch die Verlobung gewertet werden. Der Cliffhanger am Ende sorgt allerdings dafür, dass ich ziemlich neugierig auf den Folgeband war.

American Crown – Beatrice & Theodore ist eine coole Netflix-Alternative für The Crown-Liebhaber: Flüssig lesbar, unterhaltsam, mit Royals-Intrigen und Beziehungsdrama. Ideal für Fans von königlichem Vibe und schnellem Lesefluss.

Andere Beiträge

Rezension

Meet me in Maple Creek & Save me in Maple Creek

Gilmore Girls-Feeling mit einem Stars-Hollow-ähnlichen Setting gesucht? Dann könnte die Maple-Creek-Dilogie deine Reihe sein. Allerdings solltest du die „Ich bin nicht gut für dich“-Trope wirklich mögen. Wie mir die Dilogie bestehend aus Meet me in Maple Creek und Save me in Maple Creek gefiel, liest du in meiner Rezension:

Weiterlesen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Ich stimme zu